In der Folge kam es zum Tod

In genau einer Woche treten die Krimi-Grazien in Weinheim auf. Das komplette Programm zu StadtLesen gibt es hier. Es geht am Donnerstag los und endet am Sonntag.

Die Krimi-Grazien Heidi und Simone präsentieren 2-Minuten-Krimis mit tödlichem Ausgang. In der Folge kam es zum Tod ist nicht nur hübsches Amtsdeutsch, sondern auch der Titel unseres Programmes, dem wir in mehrfacher Hinsicht gerecht werden. Wie immer raten wir zu guten Nerven, schwarzem Humor und auf den Verzicht von Mahlzeiten unmittelbar vor der Lesung. 😉

Crime & more crime

Den gesamten April über war ich (fast) nur mit dem letzten Liebesroman beschäftigt, deshalb gab es im Blog hauptsächlich Fotos aus dem Krimigarten. Das ist aber auch eine üble Sache, so ähnlich, wie wenn Leute nur noch von ihren Kindern oder ihrem Haustier reden können. Menschen mit Garten sprechen ständig von ihrem Garten! Na, aber ich werde mich demnächst auch wieder Krimidingen widmen. Zum Beispiel möchte ich das Krimi-Dinner Der Geruch von Bittermandel überarbeiten. Man kann das als Buch/Heft kaufen und es funktioniert, wenn man sich an die Anleitung hält. Aber ich finde, es muss ein bisschen mehr Rahmen erhalten, damit man beim Durchlesen gleich eine klare Vorstellung davon hat, was einen erwartet. Im Moment scheint es etwas verworren, das muss ich zugeben, und ich bewundere die Leute, die es trotzdem kaufen. 😉

In meinem letzten Newsletter habe ich eine Krimi-Dinner-Umfrage gemacht und etliche Rückmeldungen dazu bekommen. Herzlichen Dank! Man konnte sich auch melden, um Tester für das nächste (neue) Krimi-Dinner zu werden, und ich freue mich, dass es so viele Interessenten gab. Ich hatte ursprünglich zwei verschiedene Krimi-Dinner angedacht, aber die Begeisterung galt fast ausschließlich der zweiten dieser beiden Ideen, sodass ich sehr wahrscheinlich nur diese ausarbeiten werde. Meine Planung sieht vor, dass es in die 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts geht, das Ganze nach dem klassischen Modell mit festen Rollen gestaltet wird und es soll rechtzeitig zum Herbst fertig werden (also zur nächsten Krimi-Dinner-Saison).

Und schließlich, wo ich schon bei den Fünfzigerjahren bin – mir schwirrt seit einiger Zeit eine Krimiidee im Kopf herum, die in dieser Zeit spielt. Einen Anfang und ein paar weiterführende Gedanken gibt es bereits, und eigentlich hoffe ich sogar, diesen Krimi und das erwähnte Krimi-Dinner miteinander verknüpfen zu können. Mal sehen, wie sich das umsetzen lässt. Stay tuned!

 

Der Krimigarten im Mai – Teil 1

Allmählich wächst sich das zu einem Dschungel aus … Aber wer würde sich beschweren? Schließlich ist es meine Absicht, meinen Garten wild-romantisch und üppig zu gestalten, damit man sich versteckt und wie ein Entdecker vorkommt. Allzu oft gelingt es nicht, weil es so trocken ist und das Wachstum kärglich, aber gerade hat der Regen der letzten Tage viel Gutes bewirkt. Auch die Schnecken sind jetzt wieder unterwegs, aber sie schrecken mich nicht, die Schnecken. Es gibt eigentlich nichts mehr, was ihnen so richtig schmeckt, und die Erdbeeren pflanze ich nur noch in hohen Töpfen auf der Terrasse, also außer Reichweite. Beim Einkauf ist mir aber letzte Woche eine Funkie mit dem Namen „Night before Christmas“ begegnet, da konnte ich nicht widerstehen. Und der Springbrunnen hat jetzt eine eigene kleine Nixe, die über ihn wacht.

Der Krimigarten im April – Teil 3

Regen! Endlich Regen! Ich habe schon  nicht mehr daran geglaubt! Aber heute hat es auch hier endlich einmal geregnet. Es könnte eindeutig mehr sein, aber wir sind ja für jedes Bisschen dankbar. Im gesamten April beschränkte sich meine Gartentätigkeit mehr oder weniger aufs Bewässern. Zum einen habe ich intensiv an einem Roman geschrieben, zum anderen hatte ich sowieso keine Lust, in der harten, ausgetrockneten Erde zu arbeiten.

Viele Pflanzen scheinen etwas zu stagnieren. Bei den Blüten hat sich nicht mehr viel Neues getan, außer dass jetzt die Clematis(se) und Maiglöckchen anfangen. Der Hängeschnurbaum (Sophora japonica pendula) sieht immer noch sehr traurig aus – nach dem Frostschaden tut er sich offenbar schwer, obwohl ich ihn wiederholt intensiv gewässert habe. Zwei oder drei Funkien haben sich bisher noch nicht blicken lassen und ich weiß nicht, ob die Triebe vielleicht von Schnecken abgefressen wurden oder sie aus sonstigen Gründen eingegangen sind. Eigentlich waren sie bisher schneckenresistent und bei der Trockenheit war die Plage auch nicht sonderlich groß. Aber es würde mir sehr leid tun, wenn die Funkien wegblieben, denn es waren ausgerechnet große Exemplare.

Hier sind noch ein paar Nachzügleraufnahmen von gestern und ein paar Tagen davor.