W.O.L.F.-Detektive kennen kein Sommerloch

Gestern Abend (und Nacht) war ich ganz vertieft in meine Detektive und ihre Fälle. Ich hatte die Idee, ab und zu kleine Kriminalfälle zum Selbstlösen hier anzubieten, und dazu musste ich mich mal wieder mit den Hauptfiguren Wuschel, Olaf und Latif beschäftigen. Und wie es manchmal passiert: Ich war so begeistert, dass ich beide Bücher (fast komplett) durchgelesen habe; ich konnte gar nicht mehr aufhören! Ich hatte es vergessen, aber die W.O.L.F.-Detektive sind klasse! Ich würde mir wirklich, wirklich wünschen, der Verlag würde die Reihe doch noch fortsetzen. Aber es ist nicht (nur) die Schuld des Verlages, dass jetzt erst mal Ende damit ist, denn der Verlag kann nur das fortführen, was gelesen wird. Also IHR SEID GEFRAGT!!!! 😀 Kauft die Bücher und schreibt dem Kläxbox Verlag bei SCM, dass ihr mehr wollt!

Freddy Na gut, das ist das Eine. Nachts habe ich mein Vorhaben in die Tat umgesetzt und einen neuen Fall entwickelt. Die vier Detektive (Freddy, die Ratte, gehört auch dazu) ermitteln, aber lösen müssen die LeserInnen selbst. Ein Link zu einer passwortgeschützten Seite verrät euch, ob ihr mit dem Täter richtig liegt, denn das Passwort ist – genau – die richtige Lösung!

Passend zu dieser Aktivität habe ich Der W.O.L.F.-Detektivclub im obigen Menü mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Davor war er ein wenig versteckt unter der Sparte Krimis. Über den Link findet ihr auch die Bücher.

Rhys Bowen – The Twelve Clues of Christmas

Endlich wieder eine neue Rezension bei den Weihnachtskrimis!

Weihnachtskrimis

A Royal Spyness Mystery – so der Titel der Serie, ein Wortspiel auf die Heldin Lady Georgiana, die von schottisch-englischem Adel ist und irgendwo ganz weit hinten auf der Thronfolgerliste. Die Serie spielt in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts und dies ist Band 6 einer Serie. Ich frage mich allerdings, ob Georgie in den anderen Folgen auch so lahm ermittelt …

Na ja, das Buch ist nicht so richtig schlecht, deshalb stelle ich es hier vor. Oder vielleicht will ich auch nur etwas drüber schreiben, weil ich mich komplett durchgequält habe … 😉 Also, angefangen hat es sehr gut, Georgie war mir gleich sympathisch – verarmte junge Singledame ohne Job, die dazu verdammt ist, bei ihrer Familie in einer kalten schottischen Burg zu hausen. Sie ist verliebt, hat aber keine Ahnung, wo sich ihr Liebster herumtreibt, und geht davon aus, dass sie ihn niemals heiraten kann (beide arm und unterschiedlicher…

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Marvel’s Agent Peggy Carter

Dieser TV-Serientipp ist etwas für die heißen Sommertage! Zumindest, wenn man sie lieber im abgedunkelten kühlen Zimmer vorm Fernseher verbringt … 😉 Oder eben für den Herbst, wenn es draußen regnet. Wie auch immer, Agent Carter ist mir total ans Herz gewachsen!

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Agent Carter gehört zu all den Marvel-Filmen um Captain America und Iron Man, und es schadet nicht, wenn man diese kennt, weil einige Figuren der Serie vorkommen, aber ich wage zu behaupten, dass man Agent Carter auch ohne Vorkenntnisse genießen kann. Es ist schließlich eine völlig eigenständige Serie, die leider, leider nur aus zwei Staffeln besteht. Im DVD-Set sind alle Folgen enthalten. Ist Agent Carter eine Krimiserie? Hm, so ähnlich. Der Name sagt es schon, es geht um Agenten, speziell um Peggy Carter, aber natürlich auch um manches Rätsel und mysteriöse Morde.

Margaret Carter wird während des Zweiten Weltkrieges Agentin (natürlich in den USA) mit perfekter Ausbildung und herausfordernden Einsätzen. Als aber der Krieg vorbei ist, landet sie in einer Abteilung voller Männer, die in ihr nur eine bessere Sekretärin sehen. Hier setzt die erste Folge ein. Peggy bemüht sich, von den Kollegen und vor allem ihrem Chef ernst genommen zu werden, aber es ist schwer. Schon bald kommen ihr die Umstände zu Hilfe. Peggy macht sich an ihre eigenen Ermittlungen, abseits ihrer Abteilung, was ihr schnell Erfolge, aber auch – man kann es sich denken – gewaltige Probleme einbringt. Der Verdacht wegen Landesverrat gegen Tony Stark wird über die gesamte erste Staffel behandelt. In der zweiten Staffel verschlägt es Peggy von New York nach Los Angeles zu einem neuen Fall; ab und zu tauchen aber noch Namen und Figuren aus Staffel eins wieder auf. Besonders habe ich mich gefreut, Bridget Regan aus Legend of the Seeker wiederzusehen, die eine interessant vielseitige Rolle spielt.

Überhaupt, es geht um die Frauen! In allen möglichen Haupt- und Nebenrollen Frauen, allen voran Peggy, die (fast) alles kann, schlau ist, nützliche Beziehungen (nicht Liebesbeziehungen!) hat, sich mitten ins Getümmel wirft und kämpft wie keiner ihrer Kollegen. Ein Thema der Serie ist die Frage, wie eine Frau sein oder werden kann, was sie sein will. Ich verstehe, dass Emanzipation in den 40er-Jahren noch weit reduzierter stattfand als heute, aber ein bisschen weniger von dieser Existenzkrise hätte es auch getan. So sind es gleich drei wichtige Frauen(rollen), die sich damit beschäftigen und ihre Möglichkeiten nicht immer auf der guten Seite ausloten.

Die erste CD empfand ich noch als etwas schleppend, Spannung wollte nicht so recht bei mir aufkommen. Das änderte sich ab CD 2 und ich finde die gesamte Serie wirklich klasse. Die Darstellerin Hayley Atwell spielt die Peggy Carter hinreißend und ist dabei eine Frau mit einer normalen (!) Figur, kein dürres Knochengerippe, wie Action-Heldinnen in Film und Fernsehen offenbar meistens sein müssen. Sie sieht wahnsinnig gut aus und ich konnte nie genug kriegen von ihren umwerfenden Klamotten. Ein bisschen was fürs Herz ist übrigens auch in der Handlung.

Ein wahres Highlight!

Elizabeths Reise in ‚Die Wild-West-Ehe‘

In diesem Artikel gebe ich Einblicke in meine umfangreichen Recherchearbeiten zu dem letzten Wester-Women-Roman.

Western Women

Vielleicht habt ihr euch beim Lesen von Die Wild-West-Ehe schon gefragt, ob es die Orte wirklich gibt, die Elizabeth notgedrungen bereist. Oh ja, es sind alles wirklich existierende Städt(chen) in Montana. Das 19. Jahrhundert war die Zeit, in der in Montana viele, viele Orte gegründet wurden, vor allem in der zweiten Hälfte. Zuvor waren dort nur Ureinwohner und ein paar Trapper. Von 1804 bis 1806 unternahmen die Herren Lewis und Clarke im Auftrag der Regierung erstmalig eine Expedition, um dem Fluss Missouri bis zu seiner Mündung ins Meer nach Westen zu folgen, und im Lauf dieser Erkundungsreise legten sie Karten und Beschreibungen an und berichteten als Erste offiziell von dem Landstrich, der später Montana werden sollte. Wenn ich in meinen Romanen reale Ortschaften in Montana verwende, muss ich also zunächst recherchieren, ob diese zur gefragten Zeit überhaupt schon existierten. 🙂
(Die folgenden Absätze enthalten kleine Spoiler.)

Elizabeth beginnt ihre Reise…

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