Nächtlicher Einsatz (vielleicht auch für Dr. Küssel)

Nun ja, fast… 😉 Gestern war die angekündigte Kultur- und Museumsnacht in Germersheim und damit auch meine (kurze) Lesung in der Freien Christengemeinde. Eine halbe Stunde hatte ich ab 22 Uhr zur Verfügung; ich habe sie gefüllt mit „Ein wolliger Sommernachtstraum“ aus „Manche morden heimlich“ und der Geschichte „Väter und Söhne“ aus „Tee für die Seele„. Es gab noch viel anderes Programm, vor allem Musik, außerdem eine weitere Lesung, alles jeweils in 30-Minuten-Einheiten.

Noch ein Wort zu der Serie „Tierarzt Dr. Klaus Küssel – der Arzt, dem die Tiere vertrauen“: Diese Reihe ist quasi uralt, ich habe sie vor vielen Jahren geschrieben, konzipiert als Fortsetzungsgeschichte, die ich jeweils folgenweise per Brief an eine damalige Freundin schickte, die für einige Monate im Ausland weilte und ein bisschen Heimweh hatte. Angesiedelt ist sie im Schwarzwald (kleine Ode an die Schwarzwaldklinik), betitelt in Anlehung an eine Fernsehserie (mit dem herrlichen Titel Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen – das muss man praktisch veralbern) und insgesamt überhaupt nicht ernst zu nehmen, da absolut satirisch gemeint. Man wird merken, dass vieles komplett übertrieben und absurd ist. Ich hätte mir die Serie immer sehr gut auch als Comic vorstellen können, allerdings habe ich bis heute niemanden gefunden, der Comics zeichnen kann (oder will). Letztes Jahr fing ich an, sie bei CrimePod.de zu veröffentlichen, aber da ich den Podcast zum Jahresende einstellte, blieb die Serie unvollendet. Nun also die ganze Geschichte mit allen Folgen endlich zum Nachlesen!