Krimi-Adventskalender Tag 5

In der Garderobe wurde dem Inspektor schnell klar, dass er die meisten der Zuschauer nach Hause schicken sollte. Nur die Mitglieder der Gesellschaft hatten sich vor der Veranstaltung hinter der Bühne aufhalten können. Inzwischen waren Polizei und Rettungswagen eingetrudelt und Finch ließ die in Frage kommenden Autorinnen und Autoren zusammentreiben. Die Opfer wurden ins Krankenhaus gebracht, der Rest der Anwesenden entlassen. Jenny musste zu seinem Bedauern alleine den Heimweg antreten, aber sie beschwerte sich nicht, sondern wünschte ihm viel Erfolg.

Finch besah sich die vier Gläser auf den Tischen genauer. Ganz eindeutig war aus einem nichts getrunken worden, während die anderen teilweise oder ganz geleert waren. „Ist das Ihres?“, fragte er John Pope und deutete auf das volle Glas. Der nickte. „Wieso haben Sie Ihr Wasser nicht angerührt?“ Pope sah ihn gequält an. „Das ist mir sehr peinlich und normalerweise erzähle ich das auch niemandem: Ich bin vor Lesungen immer so nervös, dass ich nichts zu mir nehmen kann. Ich habe Angst, während des Lesens einen Schluckauf zu bekommen.“ Finch musterte ihn nachdenklich. „Ihnen ist doch klar, dass Sie das zu meinem Hauptverdächtigen macht?“ John Pope suchte nach einem Halt und hickste.

Am 21.12. um 23.59 Uhr ist Einsendeschluss!

Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln

Mörderisch glänzet der Wald
Penelope Planks fünfter Fall

Weihnachten steht vor der Tür und Penelope freut sich auf ein romantisches Fest mit ihrem frisch angetrauten Ehemann. Doch ausgerechnet bei einer Adventsfeier im Haus ihrer besten Freundin findet sie ein grausiges Geschenk unter dem prachtvollen Christbaum – eine Leiche. Niemand scheint zu wissen, wer der Mann ist oder wieso er auf der Party war. Penelope unterstützt Kriminalkommissar Peter Wilson, wo sie nur kann, und nimmt die Ermittlungen auf. Schnell wird ihr klar, dass jeder, mit dem sie zu tun bekommt, etwas verschweigt und es eine knifflige Angelegenheit wird, die Wahrheit aufzudecken. Noch dazu wird ihr neuer Fall persönlicher, als ihr lieb ist. Penelope steht vor der Wahl – Freundschaft oder Gerechtigkeit. Egal, wie sie sich entscheidet – sicher ist, dass nichts so bleibt, wie es war.