Nach der Lesung ist vor der Lesung

Wieder einmal liegt eine Lesung hinter mir und es war eine besonders schöne. Ich war in der Evangelisch-methodistischen Gemeinde in Weinsberg zu Gast und fand die Organisation und die Atmosphäre ganz hervorragend. Meinen herzlichen Dank an alle, die mitgearbeitet haben, und an alle, die gekommen sind, um mir zu lauschen und mich so freundlich aufzunehmen!

Aber ich war nicht alleine – mit Mike Janipka war ein ausgezeichneter Gitarrist auf der Bühne, der sehr virtuos für Musik gesorgt hat. Er hat sich sogar die Mühe gemacht, ein eigenes Moorschafe-Thema zu komponieren, was ich wirklich toll fand. Man konnte die Schäfchen förmlich übers Moor wandeln sehen, dann wieder wurde die Idylle unterbrochen von einem geheimnisvollen Part, der gewissermaßen das Krimi-Unheil erahnen ließ.

Bei der gestrigen Lesung habe ich zum ersten Mal ein neues Konzept ausprobiert, und zwar die gelesenen Abschnitte thematisch zu ordnen. Das fing an mit den ersten Seiten des Romans und der Einführung der Hauptcharaktere, dann kam ein Part speziell über Blackmuir Manor (das überaus wichtige Haus in „Wo die Moorschafe sterben“) und seine Bewohner (was auch die Leichen einschloss), nach der Pause folgte ein Teil über die Schotten und Verdächtigen, die im Buch vorkommen, und schließlich begleiteten wir Penelope bei einigen ihrer Ermittlungen. Neu war auch, dass ich mit ein paar Fotos ein paar Dinge zu meinen Recherchen erklären konnte. Mir hat es Spaß gemacht und ich glaube, beim Publikum ist es auch gut angekommen, so ein bisschen hinter die Kulisse zu spähen.