Schillerpreis-Verleihung der Stadt Mannheim

Am gestrigen Sonntag wurde der „bedeutendste Preis, den die Stadt Mannheim zu vergeben hat“ (so OB Dr. Peter Kurz) an Professor Dr. Jan Philipp Reemtsma verliehen. Es war ein sehr schöner Festakt und zum ersten Mal waren auch die „Mörderischen Schwestern Rhein-Neckar“ dazu eingeladen, vertreten durch Gudrun Bendel und die Sprecherin Simone Ehrhardt (also mich). Die Einladung freute mich ganz besonders, weil sie zeigt, dass wir als literarische Organisation in Mannheim inzwischen fest etabliert und bekannt sind.

Etwa 300 geladene Gäste waren anwesend, als das Programm auf der Schauspielbühne des Nationaltheaters Mannheim – der Schillerbühne, wie die Generalintendantin Regula Gerber hervorhob – begann. Wir kamen in den Genuss erstklassiger musikalischer Darbietungen. Ganz besonders aufregend waren die beiden Stücke von Arnold Schönberg am Ende aus „Pierrot Lunaire“ (Gebet an Pierrot/Heimweh), die mir tatsächlich eine Gänsehaut bereiteten. Der Preis wurde überreicht von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, die Laudatio auf den Empfänger hielt Prof. Dr. Hans-Ulrich Gumbrecht, und schließlich folgte die Dankesrede des Ausgezeichneten. Mehr zu ihm und dem, was ihn bewegt, kann man derzeit im Artikel des „Mannheimer Morgens“ nachlesen.