Die letzten vier

Noch vier Kurzgeschichten trennen mich vom Abschluss meines neuen Adventsbuches. Jetzt ist es gerade so, als wäre dieser literarische Adventskalender auch für mich einer, nur eben im März. Wenn ich jeden Tag eine Geschichte schreibe, bin ich genau am 24.3. fertig damit. Dann könnte ich an diesem Tag Heiligabend feiern! 😉

Es ist schon bemerkenswert, wie es mir mit dem Buch ergangen ist. Bevor ich mit Schreiben anfing, machte ich eine Liste mit Charakteren, um die sich die einzelnen Geschichten drehen sollten. Darin war noch nicht viel bestimmt, nur das Geschlecht und der Beruf bzw. eine Eigenschaft, die zum Tragen kommen sollte, und der Ton der Geschichte – humorvoll, rührend, besinnlich etc. Erstaunlich oft kam es vor, dass genau dann, wenn ich mich mit einer Figur beschäftigt habe oder kurz davor war, mich mit ihr zu beschäftigen, etwas, was zu dem Charakter passt, im Fernsehen kam und mir Anregungen lieferte.

Ich finde es immer spannend, für einzelne Geschichten etwas genauer zu recherchieren, um möglichst viel Authentizität einzubauen. Dazu kontaktiere ich Menschen, von denen ich denke, dass sie mir helfen können, und stelle Fragen oder lasse mir auch mal etwas zeigen. Im letzten Adventsbuch ging es z.B. in einer Geschichte um eine junge, blinde Frau, die als Sekretärin arbeitet. Über einen Blindenverein ließ ich mir Kontakt zu einer Frau vermitteln, die mir bei sich zuhause all die hilfreichen Geräte zeigte, die Blinden und Sehbehinderten zur Verfügung stehen, und wie sie am Computer arbeitet. Diejenigen werden im Buch bei den Danksagungen genannt und bekommen von mir ein signiertes Exemplar zugeschickt.

Ab Mitte Mai darf ich übrigens das Cover und den Titel des neuen Buches veröffentlichen. Noch so lange …