„Tödliche Häppchen“ on tour

Schon steht morgen Abend das nächste Krimi-Dinner, an – das erste, bei dem ich den Kurzkrimi „Das Orakel“ aus den neuen Anthologie „Tödliche Häppchen“ lesen werde. Passend zum dazugehörigen Dessert, versteht sich. 😉 Und auch andere Texte kommen zu Gehör, unter anderem ein eigens für die Häckermühlen-Gäste geschriebener. Damit habe ich gestern etliche Stunden verbracht und heute habe ich schon ein bisschen gebastelt, um den Exemplaren von „Der Mörder ist manchmal der Gärtner“ einen Hauch Gärtnerisches zu verleihen.

Für morgen Abend muss ich noch mein Köfferchen packen und es ist wirklich immer viel Zeug, was man zu Lesungen mitschleppt. Das liegt an den Büchertischen, nicht mal an den Lesungen selbst. Manchmal könnte ich schon fast einen Lagerraum brauchen, um all die Bücher zu stapeln, die ich vorrätig habe für solche Gelegenheiten. Ein Büchertisch ist eine sehr gute Sache – für die Gäste, die die Möglichkeit haben, sich einen Überblick über das Werk des Autors/der Autorin zu verschaffen (wo hat man sonst so viele Bücher desselben Verfassers vorliegen?) und Bücher signieren zu lassen, und für mich auch (bzw. den Autoren/die Autorin), da der Buchverkauf eine willkommene Einnahmequelle ist, die einen ein klein bisschen darin unterstützt, mit seinem Schreiben Geld zu verdienen.

Mit den „Tödlichen Häppchen“ geht es nächste Woche schon zur  nächsten Lesung, nämlich bei der Buchhandlung Thalia in Mannheim (am Paradeplatz), der offiziellen Buchpräsentation. Dort werde ich allerdings nicht alleine lesen, sondern zusammen mit drei der anderen Autorinnen unseres kulinarischen Krimisammelbandes. Darauf freue ich mich schon sehr, denn es macht immer viel Spaß, mit Kolleginnen zusammen zu lesen, und außerdem lerne ich zwei Mörderische Schwestern kennen, die ich bisher noch nicht persönlich traf, und sehe eine dritte seit langer Zeit endlich mal wieder. Das wird voraussichtlich die letzte Lesung in diesem Jahr in Mannheim und der näheren Umgebung sein. Die anderen drei Lesungen in Oktober, November und Dezember führen mich in andere Ecken – noch einmal nach Tiefenbronn, nach Waibstadt und nach Obernburg. Und dann ist tatsächlich schon Weihnachten …