Honorarzeit

Der Anfang eines Jahres ist für Autoren eine schöne Zeit, denn dann kommen die ganzen (0der die meisten) Honorarabrechnungen. Es ist meistens vertraglich so geregelt, dass einmal im Jahr abgerechnet wird, üblicherweise für ein Kalenderjahr, und dann fließt ab Januar bis etwa April das Geld. Na ja, jedenfalls theoretisch, denn faktisch ist das, was da an Honorar kommt, ganz schön wenig. Außer natürlich, man hat es zum Bestsellerautoren gebracht. Für alle anderen gilt, dass sie im Grunde für ein Taschengeld (oder doch ziemlich wenig) arbeiten, und deshalb möchte ich jetzt erwähnen, dass Autoren (vermutlich Künstler überhaupt) trotz geringer Bezahlung ihr ganzes Herzblut in ihre Werke legen und alles geben, was ihnen möglich ist, um ein Buch oder einen Text zur Vollendung zu bringen. Das ist Motivation in ihrer Vollendung und gelebter Idealismus. Eigentlich wäre ich sehr dafür, wenn es einmal im Jahr einen Tag des Künstlers geben würde, an dem man wenigstens ein bisschen diesen Eifer und Einsatz honoriert, und sei es auch nur mit Worten und Gedanken.

Schriftstellerischerweise läuft bei mir immer noch alles eher auf der Nulllinie, denn wir renovieren noch immer und sind auch noch nicht umgezogen. Dieser Zustand wird noch mindestens einen Monat anhalten und daher gibt es derzeit auch nicht viele Meldungen von mir. Wenn ich kann, arbeite ich weiter an der Automatisierung der Theaterstücke, aber es dauert eben, bis ich eine gute Lösung gefunden habe.  Ich teste hier etwas und dort etwas anderes und überlege, was wohl besser funktionieren könnte.