Schottische Tage

Zwei Tage lang schrieb ich an einem Kurzkrimi, der in Schottland spielt, und habe es genossen, mich einmal wieder in die Erinnerungen zu versenken und schottisches Lebensgefühl aufkommen zu lassen. Gefragt war eine skurrile Geschichte und ich muss zugeben, es hat mir ein klein wenig widerstrebt, ein paar netten Schotten kriminelle Energien anzudichten. Natürlich sind sie erfunden, genau wie das Haus, in dem sie leben, aber trotzdem. Mal sehen, ob das Wunder geschieht und mein Krimi am Schluss in das Buch aufgenommen wird. Dieses Glück habe ich üblicherweise nicht. Liegt es daran, dass ich beständig neben dem Mainstream liege? Wer weiß.

P.S.: Mit dem fehlenden Glück meine ich Ausschreibungen und Wettbewerbe. Ohne Ausschreibungen habe ich ja doch hier und da schon Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht.