Zur Sache Buch aus dem WWW

Über Facebook (ein ständiger Quell wertvoller Informationen ;-)) bin ich heute wieder einmal auf zwei Blog-Artikel gestoßen, die ich sehr erhellend und informativ finde, auch zutreffend und nützlich.

In „Statt Schriftsteller ist man Schreib-Maschine“ geht es um die Erfahrungen zweier Autoren mit ihren Veröffentlichungen bei großen Verlagen. Nun ist es natürlich auch (noch) mein Traum, irgendwann mal einen Bestseller zu veröffentlichen (obwohl man dazu eigentlich nicht unbedingt einen großen Verlag braucht, allerdings vereinfacht es die Sache), aber nachdem ich das gelesen habe, bin ich doch froh um meine bisherigen Erfahrungen mit kleinen Verlagen, die mich als Autorin immer respektiert haben. Bisher wurde nur einmal ein Buchtitel verändert, aber ich konnte damit leben und der Rest vom Buch blieb eh so, wie ich ihn mir gedacht hatte. Ich bin aber auch froh für meine Einstellung zum Schreiben. Ich sehe mich nicht ganz so strikt als Kunstschaffende, sondern mehr als Arbeitende, die dazu beiträgt, die Menschen zu unterhalten und gelegentlich (gut verpackt) zum Nachdenken zu bringen.

Gedankenkreise – Kreisgedanken …“ befasst sich mit der Frage, wie man als Autor (und als kleiner Verlag) überhaupt seine Käufer findet. Britta Wisniewski zählt mehrere Stufen auf, die wohl jeder geht, der irgendwann vor der Herausforderung steht, sein eigenes Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen. Kein einfacher Weg, aber auf jeden Fall einer, den man am besten zu zweit geht.