Feiertag!

Schon eine Weile fiebere ich diesem Moment entgegen – nach exakt 3 Monaten Arbeit mit Termindruck und dem Gefühl, in all diesen Wochen an den PC gefesselt zu sein, ist nun gerade das zweite Buchprojekt dieser Phase im Abschluss. Vor etwa zwei Stunden schickte ich das endlich beendete Manuskript von Mörderisch glänzet der Wald zu BoD. Einen Monat schrieb ich daran, davor galten zwei Monate der Überarbeitung von Die Angst im Spiegel. So gern ich auch als Schriftstellerin arbeite – es kommt der Moment, wo ich mir wünsche, ich könnte auch mal wieder etwas anderes tun.

Jetzt ist es also soweit. Dieses Gefühl lässt sich kaum beschreiben. Man hat etwas geschafft, vollendet und steht an der Schwelle zu wunderbarer Freiheit. Morgen mache ich mir erst mal einen schönen faulen Tag und danach kommt Schreiburlaub. Allerdings weiß ich nicht, wie lange. Es steht noch eine Ergänzung bei Die Angst im Spiegel an und man weiß auch nie, wann ein Verlag mit einer neuen Idee kommt, die möglichst schnell umgesetzt werden soll. Auch wenn ich ‚Urlaub‘ sage, habe ich noch genug zu tun. Meine Arbeit besteht außer dem Schreiben an sich aus so vielen anderen Tätigkeiten (dazu ein ander Mal mehr), und die ruhen nicht so wirklich, vor allem, wenn man ein neues Buch herausbringt.

Bestimmt finde ich jetzt aber wieder mehr Zeit, um meinen Blog zu führen. Ein weiteres, spannendes Interview ist z.B. in Vorbereitung. November wäre auch der passende Monat, um den Krimiadventskalender zu schreiben, und ich kann meine Gedanken wieder zu anderen Dingen schweifen lassen, als mich ständig mit dem aktuellen Manuskript zu beschäftigen. Wie ich mich kenne, wird es allerdings nicht lange dauern, bis ich beginne, über das nächste Buch nachzudenken. Wenn es bei meiner derzeitigen Planung bleibt, ein Liebesroman, der bereits zu einem guten Teil existiert.

Für mich ist das heute eindeutig ein Feiertag! 🙂