Langsam sterben mit Rizinus

Das ganze Jahr über habe ich eifrig meine Rizinuspflanzen beobachtet. Ich erinnere gern noch einmal daran, dass meine Versuche, kleine Pflanzen zu überwintern, gründlich fehlgeschlagen sind, deshalb habe ich im Frühjahr neu ausgesät. Drei Rizinusse haben es in den Garten geschafft, wo sie aber sehr unterschiedlich weitergewachsen sind. Ein Rizinus hat sich prächtig entwickelt (nur zu langsam), einer mittelprächtig und einer schlecht. Ich war gespannt darauf, wie sie sich im Winter verhalten, und nun sieht es so aus:

Frost9Das ist die mittelprächtige Pflanze. Es tut mir schon leid, dass die Pflanzen nicht winterfest sind. Sie sind noch mitten im Wachstum gewesen und dabei, sich in riesige Monstren zu verwandeln. Aber im nächsten Jahr geht es weiter – zeitiges Aussäen, schnellstmögliches Auspflanzen (es hat sich gezeigt, dass sie sich in Töpfen nur sehr zaghaft entwickeln) und an dem Standort, der sich als der günstigste erwiesen hat. Wäre doch gelacht, wenn ich im nächsten Sommer nicht einen Rizinuswald aufweisen könnte!

Gift könnte ich so übrigens nicht gewinnen – dazu braucht die Pflanze Samen und ich weiß nicht, ob es in unserer Klimazone jemals so weit kommt. Dafür muss es wohl richtig, richtig lange heiß sein.

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