Kleine Weihnachtspräsente

In den letzten Tagen erhielt ich sehr nette Post von lieben Menschen, die sich für die Nutzung zweier Theaterstücke bedankt haben. Eine E-Mail lautete so:

Wir haben Ihr Theaterstück „Das Weihnachts-Experiment“ aufgeführt. Es ist supergut angekommen, mit Szenenapplaus für die Texte der Mutter. Man sagte
anschließend, wir hätten 98,9% der Hausfrauen aus der Seele gesprochen.
Vielen Dank für den schönen Text.

Es freut mich natürlich ganz enorm, wenn ich mit meinen Texten so ins Herz treffe. 🙂

Und auch ein anderes Weihnachtsstück (Die Zeitreise) ist inzwischen erfolgreich aufgeführt worden. Im Gegenzug hat mir Herr Becker ein Gedicht überlassen und hier ist es also.

Der kleine Nick – ein Weihnachtsgedicht

Es lebte ein kleiner Junge in einem englischen Ort,
seine Eltern waren arm, er kam nicht oft fort.
Drau߀en war die Landschaft tief verschneit,
Frau Holle hatte es in den letzten Tagen gut gemeint.

Nick, das war sein Name, so nannte man ihn,
er hatte ein paar Freunde, die mochten ihn.
Mit PC, mit Radio und mit dem Fernsehgerät,
beschftigte er sich. Manchmal wurd`s auch spät.

Die K‚önigin im Palast beeindruckte ihn,
zu der wollte er schon immer mal wieder hin.
Doch die Bodyguards lieۧen es nicht zu,
sie sollten ja drauf achten, dass die Queen hat ihre Ruh.

Die Zeit verging, Nick wurde langsam gro€ß,                           
dann eines Mittags war echt was los:
An der Haustüƒre klingelte es, Nick machte auf,
eine faustdicke „Überraschung nahm seinen Lauf:

Die Queen kam pers‚önlich zu ihm und wollt` ihn besuchen,
die Eltern tischten schnell Kaffee auf und auch `nen Kuchen.

Mit warmen Augen sah sie den Jungen an,
wer bei so einem Blick blo߀ widerstehen kann?
Und was sie sagte, …  Nicks Herz stockte fast:
Nick, komm zu mir in meinen Palast!

Unsicher antwortete er ihr ganz leise,
manchmal bin ich ziemlich dumm und nicht sehr weise,
fğr den Palast bin ich zu schlecht,
nur fğr korrekte Leute ist dieser recht.

Queen Elizabeth sagte: Trotz deiner Fehler darfst du meine Gƒüt und Liebe spüƒren,
sei getrost: Du darfst kommen wie du bist – ich will dich adoptieren!

Nick willigte ein und war ab sofort ein stolzes K‚önigskind.

Gut, einen Nick gibt’s im englischen K‚önigshof nicht,
er kommt nur vor in diesem Gedicht.
Aber es soll ein schwaches Beispiel sein, was Weihnachten bedeutet,
an das denk ich, wenn die Kirchenglocken werden geläutet.
Jesus ist in diese Welt gekommen,
wer seine Einladung annimmt, wird angenommen.
Ich finde, dies Geschenk ist echt famos,
allen Menschen gilt es, ob sie noch klein sind oder schon gro߀.

Und Jesus kommt sichtbar wieder als starker Mann,
dann fängt fƒür die, die bei ihm sind, das Fest erst richtig an.

Gerhard Becker

Vielen Dank den beiden Schreibern!

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