Jessica Fletcher & Donald Bain – A Little Yuletide Murder

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Ein Fall von totem Santa Claus! Glücklicherweise ist Jessica zur Stelle, um zu ermitteln.
Ach, Jessica …!

Welcher Krimifan kennt nicht die Serie Mord ist ihr Hobby? Im Original heißt sie Murder, She Wrote, und nachdem bedauerlicherweise im Fernsehen irgendwann Schluss damit war, hat sich Donald Bain der Sache angenommen und eine Vielzahl von neuen Fällen geschrieben, die entzückenderweise aus der Sicht von J.B. Fletcher erzählt werden, weshalb sie dann auch als Mit-Autorin auf dem Cover steht.

Jessica hat die Gelegenheit, Weihnachten endlich einmal wieder zuhause in Cabot Cove zu erleben. Zwischen zwei Büchern hat sie gerade Zeit, um andere Dinge zu erledigen, Freunde zu besuchen und so weiter. Cabot Cove bereitet sich derweil auf das alljährliche Weihnachtsfestival vor, das bereits überregionalen Ruhm erlangt hat. Und gerade in der heißen letzten Phase fällt der altbewährte und allseits beliebte Weihnachtsmann aus. Man findet ihn ermordet auf seiner Farm vor. Ein Schuldiger ist schnell gefunden – ein streitlustiger, unfreundlicher, aggressiver Nachbar, der sich so ziemlich mit allen seinen Mitmenschen überworfen hat. Jessica macht sich etwas unfreiwillig ans Werk und findet das eine oder andere heraus, kann sich selbst nicht entscheiden, ob der Verdächtige nun wirklich der Täter ist oder nicht, und am Ende ist dann doch manches nicht so, wie gedacht.

Keine großen Überraschungen in der Art und Weise, wie Jessica sich an die Wahrheit herantastet; sie ist so, wie man sie aus der Serie kennt – zuverlässig, korrekt, erfahren, fair, hilfsbereit und immer freundlich, unglaublich klug und liebenswert. Wenn ich gefragt werde, welche Persönlichkeit ich mal gern treffen würde, sage ich immer J.B. Fletcher. 😉 Schade, dass sie nur eine fiktive Figur ist, aber wer wäre denn nicht gern mit ihr befreundet?  Also, ich bin ein großer Fan, habe die komplette Serie im O-Ton auf DVD und eine Tasse mit der Aufschrift What would Jessica Fletcher do? Ich finde auch überhaupt nichts an dem Buch auszusetzen. Ich erinnere mich, vor einigen Jahren schon eins dieser Reihe gelesen zu haben und irgendwie (ich weiß nicht mehr, warum) ein klitzekleines bisschen enttäuscht gewesen zu sein, aber dieses Mal nicht. Schön ist an den Büchern, dass Jessica mehr von ihren Gedanken, Erinnerungen und Empfindungen enthüllt als im Fernsehen – so etwas gibt das Medium Film einfach nicht so gut her.

Der Weihnachtsfaktor
Cabot Cove kurz vor Weihnachten, es ist kalt, fängt schon bald an zu schneien, die Vorbereitungen für das Weihnachtsfestival laufen, Jessica macht Einkäufe und schreibt Karten, hier und da werden köstliche Plätzchen gebacken – schon ganz gut. Es hätte etwas mehr sein können, aber immerhin gibt Jessica am Ende den ersten weiblichen Weihnachtsmann (also dann Weihnachtsfrau) in der langjährigen Tradition ab und schenkt ihrem kleinen Städtchen zum Fest die Lösung dieses unangenehmen Mordfalls.

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