Der Krimigarten im April – Teil 2

Aus den letzten zwei Wochen gibt es gaaaaanz viele Bilder. Jeden Tag gingen andere Blüten auf, ich bin kaum nachgekommen mit Fotografieren und Gucken. Bäume, Büsche, Stauden blühen jetzt, auch noch ein paar Zwiebelblumen, die aber allmählich verblüht sind (bis auf die Traubenhyazinthen). Man sieht aber auch, dass der Boden sehr, sehr trocken ist. Es gab im April kaum nennenswerten Niederschlag; immerhin hat es am vergangenen Samstag ein bisschen geregnet, aber das wird nicht genügen. Nach einer Hitzephase mit fast 26 Grad an einem Nachmittag kehren jetzt die frostigen Nächte zurück und lassen mich um meine Pflanzen und neuen Keimlinge bangen. Manches könnte ich sicher reinräumen, aber nicht alles, und vor allem nicht die großen Kästen mit den ausgesäten Sommerblumen, die schon so schön aufgegangen sind.

Besonders entzückend finde ich gerade das Quittenbäumchen, auf dem die kugeligen Knospen so hübsch angeordnet sind – jede toppt einen darunter befindlichen Quirl aus Blättern, die noch nach unten gebogen sind, als wollten sie ihre Blüten präsentieren. Wenn ich aus dem Wohnzimmer schaue, sehe ich derzeit eine Komposition aus Apfelbaum, Quittenbaum, weißem Flieder und Kirschlorbeer, darunter blaue Kaukasusvergissmeinnicht und Waldmeister (beginnend) – alle voll erblüht. Eine Augenweide, die schon in den nächsten Tagen so nicht mehr existieren wird.

Auf der Terrasse ist leider einer von vier Japanischen Zierahornen eingegangen, einer von mehreren Keimlingen, die ich aus unserem vorigen Garten mitgebracht habe. Während ich dies schreibe, hat sich plötzlich der Himmel verdunkelt und Regentropfen fallen – aber es ist ziemlich kalt und ich friere, weil mein Arbeitszimmer noch nicht richtig aufgeheizt ist.

Im weißen Garten präsentiert sich gerade der Schneeball besonders prächtig. Diese Blütenkugeln könnte man gar nicht anders bezeichnen. Farne, Funkien und Maiglöckchen treiben kräftig aus und sogar der Rosmarin blüht, allerdings spärlich, denn er hat ziemlich unter der Trockenheit im Winter gelitten. Eine kleiner Busch ist sogar fast vollständig braun geworden und ich habe ihn komplett zurückschneiden müssen. Wunderbar sind jetzt die Nesseln – die kleinen Purpurtaubnesseln wachsen wild und ich lasse sie stehen, wo sie wollen. Zwei große Exemplare habe ich selbst angeschafft und sie haben mich letzte Woche plötzlich mit ihren Blüten überrascht. Der neue Springbrunnen hat eine Steinumrandung bekommen und auch in diesem Garten habe ich wieder eine Penelope-Rose gepflanzt (wie könnte ich auch anders, mit einer Krimiheldin namens Penelope Plank 😉 ). Ich versuche ab und zu, Bilder aufzunehmen, die größere Bereiche des Gartens zeigen, aber die werden bei mir nicht so schön. Vielleicht beauftrage ich meinen Mann noch mal damit. In Echt sieht es jedenfalls spektakulärer aus. 🙂

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