Marvel’s Agent Peggy Carter

Dieser TV-Serientipp ist etwas für die heißen Sommertage! Zumindest, wenn man sie lieber im abgedunkelten kühlen Zimmer vorm Fernseher verbringt … 😉 Oder eben für den Herbst, wenn es draußen regnet. Wie auch immer, Agent Carter ist mir total ans Herz gewachsen!

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Agent Carter gehört zu all den Marvel-Filmen um Captain America und Iron Man, und es schadet nicht, wenn man diese kennt, weil einige Figuren der Serie vorkommen, aber ich wage zu behaupten, dass man Agent Carter auch ohne Vorkenntnisse genießen kann. Es ist schließlich eine völlig eigenständige Serie, die leider, leider nur aus zwei Staffeln besteht. Im DVD-Set sind alle Folgen enthalten. Ist Agent Carter eine Krimiserie? Hm, so ähnlich. Der Name sagt es schon, es geht um Agenten, speziell um Peggy Carter, aber natürlich auch um manches Rätsel und mysteriöse Morde.

Margaret Carter wird während des Zweiten Weltkrieges Agentin (natürlich in den USA) mit perfekter Ausbildung und herausfordernden Einsätzen. Als aber der Krieg vorbei ist, landet sie in einer Abteilung voller Männer, die in ihr nur eine bessere Sekretärin sehen. Hier setzt die erste Folge ein. Peggy bemüht sich, von den Kollegen und vor allem ihrem Chef ernst genommen zu werden, aber es ist schwer. Schon bald kommen ihr die Umstände zu Hilfe. Peggy macht sich an ihre eigenen Ermittlungen, abseits ihrer Abteilung, was ihr schnell Erfolge, aber auch – man kann es sich denken – gewaltige Probleme einbringt. Der Verdacht wegen Landesverrat gegen Tony Stark wird über die gesamte erste Staffel behandelt. In der zweiten Staffel verschlägt es Peggy von New York nach Los Angeles zu einem neuen Fall; ab und zu tauchen aber noch Namen und Figuren aus Staffel eins wieder auf. Besonders habe ich mich gefreut, Bridget Regan aus Legend of the Seeker wiederzusehen, die eine interessant vielseitige Rolle spielt.

Überhaupt, es geht um die Frauen! In allen möglichen Haupt- und Nebenrollen Frauen, allen voran Peggy, die (fast) alles kann, schlau ist, nützliche Beziehungen (nicht Liebesbeziehungen!) hat, sich mitten ins Getümmel wirft und kämpft wie keiner ihrer Kollegen. Ein Thema der Serie ist die Frage, wie eine Frau sein oder werden kann, was sie sein will. Ich verstehe, dass Emanzipation in den 40er-Jahren noch weit reduzierter stattfand als heute, aber ein bisschen weniger von dieser Existenzkrise hätte es auch getan. So sind es gleich drei wichtige Frauen(rollen), die sich damit beschäftigen und ihre Möglichkeiten nicht immer auf der guten Seite ausloten.

Die erste CD empfand ich noch als etwas schleppend, Spannung wollte nicht so recht bei mir aufkommen. Das änderte sich ab CD 2 und ich finde die gesamte Serie wirklich klasse. Die Darstellerin Hayley Atwell spielt die Peggy Carter hinreißend und ist dabei eine Frau mit einer normalen (!) Figur, kein dürres Knochengerippe, wie Action-Heldinnen in Film und Fernsehen offenbar meistens sein müssen. Sie sieht wahnsinnig gut aus und ich konnte nie genug kriegen von ihren umwerfenden Klamotten. Ein bisschen was fürs Herz ist übrigens auch in der Handlung.

Ein wahres Highlight!

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