Penny, oh Penny

Kennt ihr die Schamgefühle, wenn ihr etwas lest, das ihr viel früher geschrieben habt? In der Vorzeit, als ihr noch kaum eine Ahnung von vielem hattet? Und wenn ihr dann daran denkt, wie viele Leute dieses Geschreibsel inzwischen gelesen haben?

So geht es mir gerade mit Penelope Plank. Ich überarbeite den ersten Teil – eher ungeplant – und frage mich immer wieder, ob meine Leser*innen nicht denken, ich hätte eine höchst merkwürdige Art, mich manchmal auszudrücken. Also, ja, offenbar hatte ich die. 😉

Aber nein, so übel ist es auch nicht. Ist doch klar, dass man sich im Lauf der Zeit weiterentwickelt. Glücklicherweise konnte ich mich schon immer gut schriftlich ausdrücken – das ist der Talentanteil an der Sache Schreiben – und alles Feilen am Stil, Aufbau usw. ist die Arbeit, der man sich jahrelang widmet und verbessert, und dieser Teil hört niemals auf. Daher ist es okay, festzustellen, dass man vor 14 Jahren noch anders klang als man es heute tut.

Dass ich Tote Pfarrer reden nicht überarbeite, liegt an einem Projekt, das ich mir schon vor einiger Zeit vorgenommen hatte. Nach der fast 15 Jahre währenden Historie der Penelope-Plank-Krimireihe gibt es die ersten Teile derzeit nur als eBook-Ausgabe. Inzwischen sind alle Folgen unter dem Dach des Amazon-Imprints versammelt, und da ist es möglich, neben den eBooks auch (für die Autor*innen) kostenlose Taschenbücher zu veröffentlichen (wobei ich mit ‚kostenlos‘ meine, dass ich nicht vor der Veröffentlichung etwas bezahlen muss wie bei einem Druckkostenzuschussverlag; Amazon holt sich seinen Anteil nur von den verkauften Büchern).

Ich möchte die bisher erschienenen Krimiteile als Sammelband herausgeben – wenn es klappt. Momentan sind es noch sehr viele Seiten, vielleicht zu viele. Dann werde ich natürlich versuchen, soweit zu kürzen, dass es funktioniert, und hoffen, dass auch der Preis nicht zu hoch angesetzt wird. Als ich mit dem Formatieren begann, merkte ich, dass ich Penelopes ersten Fall nicht so lassen kann, und da bin ich nun und gehe alles durch, um die Formulierungen zu verbessern. Inhaltlich wird sich nichts ändern.

Ach ja, der Titel – das Buch soll Mit Grips und Gottes Hilfe heißen, genau so, wie Penelopes Motto von Anfang an lautete.

2 Gedanken zu “Penny, oh Penny”

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