Autor: Simone Ehrhardt

Ich mag Krimis, den Herbst, Schokolade, Spaziergänge, Weihnachten, Montana und Schottland.

Elizabeths Reise in ‚Die Wild-West-Ehe‘

In diesem Artikel gebe ich Einblicke in meine umfangreichen Recherchearbeiten zu dem letzten Wester-Women-Roman.

Western Women

Vielleicht habt ihr euch beim Lesen von Die Wild-West-Ehe schon gefragt, ob es die Orte wirklich gibt, die Elizabeth notgedrungen bereist. Oh ja, es sind alles wirklich existierende Städt(chen) in Montana. Das 19. Jahrhundert war die Zeit, in der in Montana viele, viele Orte gegründet wurden, vor allem in der zweiten Hälfte. Zuvor waren dort nur Ureinwohner und ein paar Trapper. Von 1804 bis 1806 unternahmen die Herren Lewis und Clarke im Auftrag der Regierung erstmalig eine Expedition, um dem Fluss Missouri bis zu seiner Mündung ins Meer nach Westen zu folgen, und im Lauf dieser Erkundungsreise legten sie Karten und Beschreibungen an und berichteten als Erste offiziell von dem Landstrich, der später Montana werden sollte. Wenn ich in meinen Romanen reale Ortschaften in Montana verwende, muss ich also zunächst recherchieren, ob diese zur gefragten Zeit überhaupt schon existierten. 🙂
(Die folgenden Absätze enthalten kleine Spoiler.)

Elizabeth beginnt ihre Reise…

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Der Krimigarten im Juni – Teil 2

Wenn einem 30 Grad schon wie erholsame Kühle vorkommen … Die letzten Tage waren schlicht ätzend. Die Himbeeren verschrumpeln inzwischen am Strauch und auch sonst ist vieles schlapp oder scheintot. Fast alle dieser Fotos stammen noch von vor der großen Hitze, da sah es noch etwas üppiger hier aus. Auch gestern gab es kein Regen und so bin ich mal wieder ewig am Wässern und frage mich, warum wir die automatische Bewässerung immer noch nicht so ausgebaut haben, dass die das meiste der Arbeit macht.

Nun ja, hier sind auch Bilder aus dem Vorgarten dabei. Den vergesse ich ja meistens, dabei gibt es dort sehr schöne Rosen, einen herrlichen japanischen Ahorn und eine Ecke mit Farnen, die ich erst letztes Jahr angelegt habe. Die beiden Kugelrobinien säumen den Weg zur Haustür und ich hoffe, dass sie schon bald so große Kronen haben, dass diese über dem Weg ein Dach bilden. Die interessant geformte Iris ist in Wirklichkeit ziemlich unscheinbar. Die Blüten sind so im Fokus sehr interessant, aber das Laub der Pflanze ist ziemlich hässlich. 😉 Da sie nur kurz blühen, frage ich mich die restliche Zeit, was diese merkwürdigen Büschel eigentlich sind.

R.I.P. Schildblatt – Nachfolger des kürzlich verstorbenen Mammutblattes. Du hast es nicht einmal geschafft, ein ordentliches Blatt auszutreiben, schon warst du eingegangen. Deinen Platz wird nun eine Funkie einnehmen.

 

Überarbeitet: Der Geruch von Bittermandel

Das Krimi-Spiel Der Geruch von Bittermandel ist jetzt in der überarbeiteten Version erhältlich. Alles, was vorher schon im Buch war, ist gleich geblieben; es ist nur etwas dazugekommen. Neu ist eine ausführliche Beschreibung der Geschehnisse, ehe das Spiel einsetzt. Also mit anderen Worten das, was die Spieler während des Spiels ermitteln sollen.

Der Geruch von Bittermandel beginnt mit einer gespielten Eröffnungsszene (dem Tod des Opfers während einer Feier und dem Auftreten eines Kommissars). Vor der Feier hat der Gastgeber/die Gastgeberin bereits nach den Anweisungen im Buch Spuren gelegt und Rollen verteilt, sodass sich die Ermittlerteams nun an die Arbeit machen können. Sie müssen die Hinweise finden, Zeugen befragen, Motive ermitteln und so rückwirkend die ganze Geschichte zusammensetzen, die den Hintergrund des Krimispiels ausmacht.

Dieser Hintergrund – wie kam es überhaupt zu dem Mord, was war das Motiv, die Vorgeschichte, wer ist involviert, warum auf der Party etc. – wurde nicht so richtig im Buch aufgeführt, man konnte ihn nur anhand der Zeugenaussagen und Rollenbeschreibungen herausfinden. Das war natürlich für die/den Gastgeber/in bei der Planung etwas unübsichtlich, deshalb nun also in der neuen Version entsprechend ergänzt.

Geheimtipp für den weißen Garten – Storchschnabel ‚Silverwood‘

Der Storchschnabel Geranium nodosum ‚Silverwood‘ hat sich zu meinem heimlichen Star entwickelt. Eigentlich wollte ich nur ein weißes Blümchen, das ich zu meinen japanischen Zierahornen in die Töpfe setzen kann. Und siehe da, Silverwood zeigt sich als robust und ausbreitungsfreudig, dazu blüht er praktisch monatelang ab Juni. Und das üppige, hellgrüne, schön geformte Laub! Die Blüten zeigen sich in reinstem Weiß. Dieser Bergwald-Storchschnabel hat sich bei mir noch nie über zu viel oder zu wenig Wasser oder Sonne beschwert, er gedeiht und blüht einfach und begeistert mich. Wenn man ihn lässt, versamt er sich eifrig, was ihn zu einem hervorrgagenden Bodendecker macht. Vor ein paar Wochen habe ich viele kleine Keimlinge aus einem der Töpfe geholt und in ein noch freies Beetstück gesetzt, damit das in Kürze auch so schön grünt und blüht.

In meinem weißen Garten plage ich mich schon ein paar Jahre damit herum, den Boden zu begrünen. Es gibt links und rechts ein Beet, mittendurch einen Weg, und während auf der Hausseite weiße Kaukasusvergissmeinnicht schon gute Arbeit geleistet haben, wächst es auf der anderen Seite unter den Büschen nur langsam zu. Günsel scheint endlich weiterzuhelfen und nun eben auch dieser Storchschnabel. Die kleinen Keimlinge haben sich nicht geziert, waren von Anfang an mit jeder Wassermenge zufrieden (natürlich habe ich sie zu Beginn feucht gehalten) und die Schnecken haben sie bisher auch nicht niedergemacht. Ich hoffe bis Ende des Herbstes auf eine grüne Decke.

Laut Staudengärtnerei Gaissmayer könnte es sein, dass sich dieser Storchschnabel mit anderen Sorten kreuzt. Nun ja, da heißt es erst mal abwarten. In unmittelbarer Nähe gibt es nur einen anderen weißen Storchschnabel, aber an anderer Stelle durchaus auch rosafarbene. Momentan wachsen ja auch schon rosafarbene Fingerhüte im weißen Garten … Ein weißes Gartenabteil wirklich weiß zu halten, ist eine Aufgabe für sich. 😉

 

Mit den Krimi-Grazien in Weinheim

Vorgestern waren meine Kollegin Heidi Moor-Blank und ich alias DIE KRIMI-GRAZIEN zu einem 20-minütigen Auftritt bei StadtLesen in Weinheim. Wir hatten viele Zuhörer und das Wetter auf unserer Seite, denn es blieb trocken, bis wir fertig waren; erst danach fing es an zu tröpfeln und wir kamen noch trockenen Fußes zum Auto zurück. Hier ein Foto – ausführlichere Fotodokumentation auf unserer Webseite und Facebookseite.