Notes

Alles außer Alliterationen

Alliterationen sind schlechter Stil. Wer hat sich denn diesen Quatsch ausgedacht? Irgendein pseudointellektueller Wichtigtuer, der etwas erfinden wollte, das schlau klingt? Und warum, bitte schön, wird das immerzu nachgeplappert? Die Alliteration* ist so wichtig in unserer Sprache, dass kein vernünftiger Mensch jemals auf die Idee kommen könnte, auf sie verzichten zu wollen. Genauso gut könnte man behaupten, Reime seien schlechter Stil.

Liebe AutorInnen, ihr dürft nicht alles glauben, was ihr lest! Das, was euch ausmacht, ist euer einzigartiger, ganz persönlicher Stil, und wenn ihr Alliterationen liebt, verwendet sie! Reichlich und überall!

Warum sind Alliterationen gut und unverzichtbar? Alliterationen sind (genauso wie Reime) Zaubersprüche. Sie sind mehr als nur ihre Buchstaben, sie wirken. Alles, was mithilfe solcher Stilmittel ausgedrückt wird, prägt sich besser ein, bleibt haften, entfaltet sich im Kopf und Gefühl des Lesers/Hörers und nicht zuletzt sind sie ein fantastisches Instrument, um ungesagt Inhalte zu transportieren.

Beispiele gefällig? Milch macht müde Männer munter. Hokus pokus fidibus. World of Warcraft. Dick und Doof. … in Licht und Luft zerrinnen mir Lieb und Leid. (Hölderlin) Komm Kühle, komm küsse den Kummer, süß säuselnd von sinnender Stirn … (Brentano)
Liebe, Lust und Leidenschaft. Tempo Taschentuch. Land und Leute. Veni vidi vici. Lucky Luke. Marilyn Monroe. Donald Trump. Pat und Patachon. Wind unter den Weiden. Ginger Rogers.

*Alliteration = mehrere Wörter beginnen mit denselben Buchstaben (s. Titel) bzw. gleiche betonte (Stamm-)Silben

19 Wege, das Web zu bereichern

Ich dachte, es könnte nicht schaden, endlich eine komplette Liste mit all meinen Web-Niederlassungen zusammenzustellen. Da kann man ja leicht mal den Überblick verlieren. Jetzt ist die Liste fertig und ich bin auf 19 (! – in Buchstaben: neunzehn!) Seiten und Profile gekommen, die ich zu pflegen habe. Kein Wunder, dass ich immer so viel Zeit online verbringe(n muss) …

Die Gesamtliste gibt es ab sofort im obigen Menü unter Media.

W.O.L.F.-Detektive kennen kein Sommerloch

Gestern Abend (und Nacht) war ich ganz vertieft in meine Detektive und ihre Fälle. Ich hatte die Idee, ab und zu kleine Kriminalfälle zum Selbstlösen hier anzubieten, und dazu musste ich mich mal wieder mit den Hauptfiguren Wuschel, Olaf und Latif beschäftigen. Und wie es manchmal passiert: Ich war so begeistert, dass ich beide Bücher (fast komplett) durchgelesen habe; ich konnte gar nicht mehr aufhören! Ich hatte es vergessen, aber die W.O.L.F.-Detektive sind klasse! Ich würde mir wirklich, wirklich wünschen, der Verlag würde die Reihe doch noch fortsetzen. Aber es ist nicht (nur) die Schuld des Verlages, dass jetzt erst mal Ende damit ist, denn der Verlag kann nur das fortführen, was gelesen wird. Also IHR SEID GEFRAGT!!!! 😀 Kauft die Bücher und schreibt dem Kläxbox Verlag bei SCM, dass ihr mehr wollt!

Freddy Na gut, das ist das Eine. Nachts habe ich mein Vorhaben in die Tat umgesetzt und einen neuen Fall entwickelt. Die vier Detektive (Freddy, die Ratte, gehört auch dazu) ermitteln, aber lösen müssen die LeserInnen selbst. Ein Link zu einer passwortgeschützten Seite verrät euch, ob ihr mit dem Täter richtig liegt, denn das Passwort ist – genau – die richtige Lösung!

Passend zu dieser Aktivität habe ich Der W.O.L.F.-Detektivclub im obigen Menü mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Davor war er ein wenig versteckt unter der Sparte Krimis. Über den Link findet ihr auch die Bücher.

Rhys Bowen – The Twelve Clues of Christmas

Endlich wieder eine neue Rezension bei den Weihnachtskrimis!

Weihnachtskrimis

A Royal Spyness Mystery – so der Titel der Serie, ein Wortspiel auf die Heldin Lady Georgiana, die von schottisch-englischem Adel ist und irgendwo ganz weit hinten auf der Thronfolgerliste. Die Serie spielt in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts und dies ist Band 6 einer Serie. Ich frage mich allerdings, ob Georgie in den anderen Folgen auch so lahm ermittelt …

Na ja, das Buch ist nicht so richtig schlecht, deshalb stelle ich es hier vor. Oder vielleicht will ich auch nur etwas drüber schreiben, weil ich mich komplett durchgequält habe … 😉 Also, angefangen hat es sehr gut, Georgie war mir gleich sympathisch – verarmte junge Singledame ohne Job, die dazu verdammt ist, bei ihrer Familie in einer kalten schottischen Burg zu hausen. Sie ist verliebt, hat aber keine Ahnung, wo sich ihr Liebster herumtreibt, und geht davon aus, dass sie ihn niemals heiraten kann (beide arm und unterschiedlicher…

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