BoD

Die Angst im Spiegel – neuer Preis

angstimspiegel

Der Roman Die Angst im Spiegel ist ab sofort runtergesetzt und bei mir für Euro 9,90 erhältlich (vorher Euro 13,99). Da tut sich etwas – das Buch wird nicht länger beim bookshouse Verlag aufgelegt und die Restexemplare sind nun bei mir. Alle sind neu und noch eingeschweißt, aber auf Wunsch reiße ich das Plastik natürlich weg und signiere! 😉 Und wo ich schon mal dabei war, habe ich das letzte Stück von Wo die Moorschafe sterben ebenfalls runtergesetzt auf Euro 9,90.

In einer anderen Ecke sind ebenfalls Änderungen vorgesehen, da heißt es nun in Zukunft „BoD – Ade“. Anders gesagt – alle meine BoD-Bücher werden so nach und nach bei BoD auslaufen, jeweils nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von fünf Jahren. Den Anfang macht in drei Monaten Manche morden heimlich. Das Ganze wird sich allerdings über ein paar Jahre hinziehen, denn ich habe die Verträge nacheinander über zwei oder drei Jahre verteilt abgeschlossen.
Inzwischen ist bei BoD manches geändert worden – geringere Kosten, kürzere Laufzeiten, mehr Optionen, z.B. bei den eBooks. Sehr schade, dass das zu meiner Zeit noch nicht so war. Für mich gilt es nun, die Alternativen zu prüfen. Die letzten beiden Penelope-Plank-Bücher werde ich sicher nicht noch mal als Druck herausbringen, aber die sind eh noch eine Weile als Print erhältlich. Vor allem für die beiden Kurzkrimibände Manche morden heimlich und Odenwälder Bauernopfer muss ich mir etwas überlegen. Na, einfach mal ein bisschen abwarten und Möglichkeiten checken. 🙂

BoD-Hitliste – warum verkauft sich was wie oft

Was machen eigentlich meine BoD-Bücher? Seit BoD seine Seiten erneuert hat, kann ich als Autorin sehr komfortabel meine Verkaufszahlen in jedem beliebigen Zeitraum einsehen, getrennt nach Print- und eBook oder beide zusammen. Nun, hier ist meine persönliche Hitliste bei den Printverkäufen:

Platz 1: Mannheimer Blut (2010)
Platz 2: Der Mörder ist manchmal der Gärtner (2011)
Platz 3: Manche morden heimlich (2010)
Platz 4: Odenwälder Bauernopfer (2012)
Platz 5: Mörderisch glänzet der Wald (2012)

Wobei die ersten drei eher dicht beieinander liegen und die letzten beiden weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen. Zähle ich die eBook-Verkäufe dazu, ändern sich die Ränge wie folgt, wobei die eBooks im Durchschnitt nicht wirklich hohe Verkausfzahlen erreichen. Print liegt ganz klar vorn. Hier also Print und eBooks:

Platz 1: Manche morden heimlich (2010)
Platz 2: Mannheimer Blut (2010)
Platz 3: Der Mörder ist manchmal der Gärtner (2011)
Platz 4 und 5: s.o.

Meine Analyse

Bei den Romanen sind BoD-eBooks nicht so sehr gefragt, aber die beiden Kurzkrimisammlungen Manche morden heimlich und Odenwälder Bauernopfer liegen hier sehr deutlich vorn. Bei den Odenwälder Bauernopfer wurden etwa 50 % als eBook gekauft, bei Manche morden heimlich war es etwa ein Drittel.

Ich konnte als Autorin den eBook-Preis nicht selbst bestimmen, jedenfalls bisher nicht (möglicherweise ist es jetzt anders, da gibt es gerade wieder ein paar Änderungen). Der eBook-Preis ist für mein Gefühl viel zu hoch (die Kurzkrimisammlungen sind sowohl als Print wie auch als eBook günstiger als die Romane). Wollte ich nur ein eBook veröffentlichen, würde ich das nach wie vor lieber bei amazon.de/KDP tun, denn hier bestimme ich den Preis selbst und habe ganz andere Verkaufszahlen. Ich sehe die Stärke von BoD immer noch im Printbereich.

Der Verkaufszeitraum scheint eine Rolle zu spielen. Die beiden Bücher auf den letzten Plätzen habe ich noch nicht so lange im Verkauf wie die anderen.

Mannheimer Blut ist ein Regionalkrimi, aber gleichzeitig auch das Buch, für das ich am meisten Marketing betrieben habe und betreibe. Das scheint sich (ein bisschen) gelohnt zu haben, aber es liegt nicht alllzu weit vor Platz 2.

Odenwälder Bauernopfer hat ebenfalls einen regionalen Bezug im Titel und ist von den Texten her Manche morden heimlich sehr ähnlich – trotzdem sind die Verkaufszahlen sehr viel niedriger. Neben der kürzeren Laufzeit könnte es daran liegen, dass hier Regionalkrimis doch nicht so gefragt sind. Oder die Leser finden den anderen Titel einfach besser.

Mein Weihnachtskrimi Mörderisch glänzet der Wald bleibt weit hinter meinen Erwartungen zurück. Mögen die Leser keine Weihnachtskrimis? Es ist übrigens der fünfte und letzte Band der Penelope-Plank-Krimireihe.

Band 4 derselben Reihe, Der Mörder ist manchmal der Gärtner, dagegen übertrifft meine Erwartungen. Aus irgendeinem geheimnisvollen Grund findet dieses Buch die Leser. Vielleicht weil Gärtnern so trendy ist und der Titel deshalb zieht? Im Buch wird nicht so wirklich viel gegärtnert … Aber Penelope quält sich durchaus mit ihrem verwilderten Grünstück und es kommt auch ein sehr verdächtiger Gärtner vor. 😉