Kinderbuch

Das Geheimnis des goldenen Reiters

Jetzt ist das Cover offiziell:

WOLF1Ich bin ganz begeistert davon. Es ist einfach herrlich, die Figuren, die ich mir ausgedacht habe, in einem Bild zu sehen! Darf ich vorstellen – die Kinder von links nach rechts: Wuschel (eigentlich Katharina), zwischen ihren Füßen Freddy, die schokobraune Ratte, Latif, die Sportskanone, und Olaf, der Junge mit dem Handy, das allen möglichen Schnickschnack aufweist. Olaf ist ein bisschen pummeliger geworden, als ich ihn mir vorgestellt habe, aber das macht gar nichts. Er isst schon wirklich sehr viel und unheimlich gern (das fand sogar die Lektorin ;-)). Ich finde sie alle supergut gelungen! Dieses Cover wird wohl als Poster an meiner Wand landen. 🙂

Das Lektorat ist vorbei, es fehlen noch die restlichen Arbeitsschritte bis zur Veröffentlichung – Layout, Korrektorat, Überprüfen der Druckfahnen … Im Februar wird das Buch erscheinen. Ich freu mich schon total darauf! Es ist ja mein erstes gedrucktes Jugendbuch – meine bisherigen sind als eBooks oder Hörbuch erschienen.

Worum geht’s?

Das Geheimnis des goldenen Reiters

Der 1. Fall für W.O.L.F.

Seltsame Dinge geschehen bei einem Klassenausflug ins Museum: Die Skulptur “Der goldene Todesreiter” wird gestohlen und Wuschels Ratte Freddy verschwindet. Olaf, Wuschel und Latif beobachten einen verdächtigen Mann. Ist er der Dieb? Plötzlich wird seine Tochter entführt. Schaffen es die drei vom Detektivclub W.O.L.F. rechtzeitig, sie zu befreien, den Diebstahl aufzuklären und Freddy zu retten?

Ein Krimi zum Mitraten für Krimifreunde ab 10 Jahren. Erscheint im Februar 2014 bei SCM Kläxbox.

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Im Galopp

Derzeit schreibe ich wieder. Das ist nicht gerade eine ungewohnte Entwicklung, aber da es um ein ganz neues Buch geht, eine Erwähnung wert. Ich schreibe einen Kinder-/Jugendkrimi für LeserInnen ab 10 Jahren. Die zugrundeliegende Idee gibt es schon einige Jahre und auch, wenn sie dem Verlag von Anfang an gut gefiel, ist erst mal nichts passiert. Vor Kurzem habe ich dann doch noch mal nachgefragt, weil die Sache immer noch offen war nach so langer Zeit. Und prompt wurde die Idee aufgegriffen und eingeplant, erst hieß es für später und dann ganz plötzlich doch für Frühjahr 2014. Das heißt für mich, dass ich innerhalb von sieben Wochen das ganze Manuskript schreiben muss (darf). Die Handlung habe ich bereits ausgearbeitet und es geht gut voran, ich denke also, dass ich mit der knappen Zeit hinkommen werde.

Manchmal ist es schon wirklich sehr spannend, wie sich alles entwickelt. Im einen Moment rechnet man mit nichts, im nächsten soll man innerhalb von zwei Monaten einen kompletten Krimi vorlegen. Auch wenn ich das bewältigen kann, wäre etwas mehr Planungsvorlauf – sagen wir – angenehm. Denn wenn so plötzlich so viel Arbeit über einen hereinbricht, heißt das auch immer, dass alles andere erst mal zurückstecken muss. Hatte ich vielleicht Pläne für andere Dinge, müssen die nun warten. Und wer weiß, vielleicht nach Abschluss dieses Manuskript noch ein weiteres Mal, weil wieder etwas Dringendes dazwischenkommt. Allerdings zögere ich trotzdem nicht, wenn ein neues Schreibprojekt über mich hereinbricht, denn ich sehe das als wichtigste Tätigkeit an und die hat immer Priorität.

Dass ich nun einen Kinderkrimi schreibe, freut mich. Für das Alter 10 – 12 habe ich noch nie geschrieben und finde das sehr spannend. Es gibt viele Fragen zu klären, denn wer sich selbst schon mit Büchern für diese Altersgruppe beschäftigt hat, weiß sicher auch, wie unterschiedlich die sein können in der Sprache, der Aufmachung (Schriftgröße, Bilder etc.), dem Umfang und dem Anspruch. Da der Verlag kein ganz dünnes Buch wünscht, finde ich eine nicht zu leichte Sprache passender. Meine LeserInnen sollen sich nicht langweilen. Zu schwer darf es aber auch nicht sein, um nicht von Anfang an zu frustrieren. Dazu kommt, dass Mädchen und Jungen sich unterschiedlich entwickeln, aber beide angesprochen werden sollen. Bei solchen Schwierigkeiten bin ich dann wieder sehr froh um meine kleine Gruppe TesteleserInnen, die in meine Texte reinschauen und mir ihre Eindrücke schildern. Was letzten Endes entsteht, kann jeder im Frühjahr selbst nachlesen. Ich habe gerade jedenfalls viel Spaß beim Schreiben. 🙂