Krimispiel

Now playing: Der irre Rächer

Das neue Krimi-Dinner ist fertig! Ganz pünktlich (wie angekündigt) habe ich es letzte Woche fertiggestellt und den Testspielern zugesandt. Testspieler konnte man werden, indem man an meiner Newsletter-Umfrage im April teilgenommen hat und mir mitteilte, dass man eben als Testspieler berücksichtigt möchten werde. Das waren zwar mehr als erwartet, aber ich bin da natürlich auch großzügig und habe alle dazu auserwählt. 🙂 In einigen Wochen – etwa gegen Ende Oktober – wird das Krimispiel dann als käufliches Buch erscheinen. Einstweilen stelle ich euch hier schon mal das vorübergehende Cover und eine Inhaltsbeschreibung vor.

Das Spiel führt uns ins Jahr 1959 und was, neben dem typischen Fifties-Flair, spielt da wohl eine große Rolle? Genau: Edgar Wallace, Agatha Christie, der Film Eine Leiche zum Dessert (der witzigerweise nun genau gestern mal wieder im Fernsehen lief). Ihr werdet merken, dass ich mir überall Inspirationen geholt habe, und dadurch hatte ich unheimlich viel Spaß an der Arbeit. Das Spiel kommt mit einer (optionalen) Audio-Anleitung, wodurch es auch den GastgeberInnen möglich ist, am Spiel teilzunehmen, ohne zu wissen, wer der/die Mörder/in ist. Echte historische Begebenheiten habe ich ebenfalls miteingearbeitet – das Verschwinden Agatha Christies diente als Vorlage für ein wichtiges Ereignis im Spiel, ebenso wie die Zerstörung eines Rubens-Gemäldes (Der Sturz der Verdammten) in der Münchner Pinakothek am 26. Februar 1959. Als Neuerung (zumindest bei meinen Krimi-Dinnern mit kleiner Personenzahl) habe ich dieses Mal komplett auf vorgegebenen Dialogtext verzichtet, allein deshalb, weil das bei der Umfrage meist so gewünscht wurde. Ein spannendes Konzept, das den Teilnehmern in ihren Rollen größtmögliche Freiheit gibt, diese zu gestalten. Wie immer reizt es mich unheimlich, das Spiel selbst zu spielen. Allerdings weiß ich leider in allen Fällen schon, wer’s war … 😉

Zum Inhalt

Der mysteriöse Millionär Elgar Wallis lädt acht berühmte Zeitgenossen zu einem Dinner auf seinen düsteren Herrensitz. Bei den illustren Gästen handelt es sich um lauter fähige Detektive und zwei Modeschöpfer. Sie folgen der geheimnisvollen Einladung und trudeln an einem stürmischen Gewitterabend im Haus ein, nur um festzustellen, dass der Gastgeber ein Spielchen mit ihnen treibt. Doch zu spät – sie können sich dem verhängnisvollen Ablauf nicht mehr entziehen und wollen es auch nicht, werden doch ihre kriminalistischen Fähigkeiten im Angesicht ihrer größten Konkurrenten herausgefordert. Ihre Aufgabe: ein Verbrechen aufzuklären! Handelt es sich um Mord? Ist etwa einer von ihnen ein Mörder? Vielleicht sogar der Gastgeber? Die Nacht bringt neue Rätsel, Hinweise und Verdächtige und am Ende weiß niemand mehr so recht, ob das Verbrechen wirklich geschah oder alles nur ein makabrer Scherz ist …

Mannheimer Blut & Ein schauriges Fundstück

Seit heute online: Krimi und passendes Krimi-Dinner in einem einzigen eBook!

Wer sich den Krimi kauft, erhält hinten im Buch die Zugangsdaten zum Krimi-Dinner Ein schauriges Fundstück. Viele werden dieses Krimi-Dinner schon kennen, aber noch viel mehr kennen es noch nicht. 😉 Die Downloads für das Krimi-Dinner erhalten Käufer jetzt hier.

Totentanz um Mitternacht

Die Grundlage steht! So fängt der Grusel-Krimi an … (s. Text). Der Titel ist eine Hommage an J.B. Fletchers ersten Roman The Corpse Danced At Midnight, der allerdings wohl eher ein klassischer Krimi war. Das neue Krimispiel erhält eine eigene Seite – im Menü oben unter Krimi-Dinner zu finden; dort sind in Kürze alle Unterlagen zum Download zu finden. Und das Ganze bis Ende Oktober sogar ohne ein Newsletter-Abonnement – danach nur noch mit. 😉

 

Tiefschwarze Nacht liegt über dem alten, verlassenen Friedhof. Der strömende Regen fließt wie eine Sintflut vom unsichtbaren Himmel, schlängelt sich in zischenden, blubbernden Rinnsalen über den frostigen Boden. Frances Bacon, die furchtlose Geisterjägerin, steht an einem offenen Grab, in der Hand ihre unverzichtbare Speziallampe, mit der sie allerhand Arten von Wesen sichtbar machen kann. Sie leuchtet in die Tiefe des Erdreiches hinab und erschauert. Der Lichtstrahl wandert über einen reglosen Körper. Ihr ist klar, dass da unten nichts Lebendes mehr ist. Ein zynisches Grinsen zuckt über ihr Gesicht. Als ob sie es jemals mit Lebenden zu tun hätte! Nein, ihr Klientel sind die Wesen der Nacht, die Vampire, Werwölfe, Geister,  Zombies, dämonische Gestalten; die Untoten und Halbmenschen, von denen die Sterblichen nichts wissen. Und sie sorgt dafür, dass es so bleibt.

„Ich weiß, dass du da bist!“ Unhörbar, ohne einen Lufthauch zu erzeugen, taucht eine Gestalt neben ihr auf; sie sieht ihn erst, als er direkt neben ihr steht. „Amorus, natürlich. Verfolgst du mich?“

Der Mann im schwarzen Umhang lächelt charmant. „Selbstverständlich. Irgendjemand muss doch auf dich aufpassen.“

„Ich jage Vampire, vergiss das nie.“

„Mein Wort darauf.“ Er sieht in das Grab. „Wer ist der Kopflose?“

„Wenn ich das wüsste. Meine Lampe ist keine Hilfe, sie zeigt keinerlei Farben an.“

„Sein Geruch sagt mir, dass er bereits eine Weile tot ist. Mit einer Weile meine ich mindestens hundert Jahre.“

„Also kein Mensch; ich erkenne keinerlei Spuren von Verwesung oder Blut. Könnte ein Vampir sein.“

Amorus legt besorgt einen Finger an sein glattes, ebenmäßiges Kinn. „Das klingt unangenehm. Ein Mörder in der Vampir-Gemeinschaft – ich werde der Sache auf den Grund gehen.“

Frances packt ihn an seinem Umhang. „Halt, nicht so schnell. Das ist mein Job! Du weißt, was passiert, wenn du dich unter die falschen Wesen mischst. Die meisten hassen Vampire und ich werde alle befragen müssen, auch die Werwölfe und die Zombies. Noch kann ich nichts ausschließen und die Wahrscheinlichkeit, dass es einer von ihnen war, ist enorm. Wir stehen vielleicht am Beginn einer neuen Blutfehde. Ich will nicht, dass du durch einen unbedachten Racheakt die Sache eskalieren lässt.“

Er streift ihre Hand ab. „Ich werde aufpassen. Du enttäuschst mich, Frances. Nach all den Jahren traust du mir immer noch nicht?“

„Einem Vampir traue ich niemals, nimm es nicht persönlich. Und nun sollten wir diesen Körper untersuchen und uns auf die Jagd nach seinem Henker machen.“

 

Countdown: läuft

Da inzwischen auch die letzten Bundesländer aus den Sommerferien zurückgekehrt sind, habe ich vorhin den neuen Newsletter mit allen Infos und Zugangsdaten zum kostenlosen Download des Krimi-Dinners Time Zone Murder versandt. Ach, ich freu mich. 🙂 Und ein bisschen Feedback von denjenigen, die es spielen, fände ich toll! 🙂 Bis Sonntag können die Dateien runtergeladen werden, danach nehme ich sie aus dem Netz und verwandle alles in ein Buch, in Crimelady’s Krimi-Dinner Nr. 4, das es dann ab Herbst zu kaufen gibt.

Nachdem ich nun schon einige Krimi-Dinner geschrieben habe, und zwar ganz unterschiedliche, möchte ich versuchen, eine Anleitung zu verfassen, wie man sein eigenes Krimi-Dinner entwickeln kann. Ich muss noch austüfteln, wie ich das am besten unterteile, damit es eine kleine Serie für meinen Blog wird. Aber wenn dich das interessiert, kannst du gern schon mal einen Kommentar oder ein „Gefällt mir“ hinterlassen. Ich möchte nämlich herausfinden, ob das überhaupt LeserInnen findet.

Das neue Krimispiel

Noch einmal eine Ankündigung zu Time Zone Murder – Mitte September kommen die Zugangsdaten und alles Weitere mit dem nächsten Newsletter. Ich dachte, ich warte damit bis nach den Sommerferien, damit es auch alle mitkriegen können. Derweil präsentiere ich aber schon mal das sehr wahrscheinliche Titelbild. Es entstand aus einer schönen Vorlage von Mysticsartdesign auf pixabay.com, gemischt mit einer Aufnahme aus dem zu lösenden Mordfall. 🙂 Die Herausforderung bestand erst mal darin, das Thema Zeitreise mit dem Thema Krimi zu mischen. Die nächste wird sein, das Bild auf ein hochformatiges Cover anzupassen …

Coverbild