Penelope Plank

Penelopes vierter Fall

Seit heute ist nun also Der Mörder ist manchmal der Gärtner – Penelope Planks vierter Fall – als eBook zum kleinen Preis (wieder) erhältlich. Ich habe den Krimi noch einmal durchgearbeitet, Fehler korrigiert usw. Wie die anderen Krimis dieser Reihe auch stehen sie auf amazon.de weiterhin zur Verfügung, weil es immer wieder Menschen gibt, die eins der Bücher finden und dann die anderen noch lesen möchten. Die Krimireihe ist ja schon ein bisschen speziell und ich weiß, dass sie nicht jedermanns Geschmack ist, aber es gibt eben auch Liebhaber, die sich dafür begeistern können. Für die schreibe ich natürlich am allerliebsten. 🙂

Die Penelope-Plank-Reihe ist sozusagen mein Frühwerk; mit dem ersten Band habe ich meine Karriere als Schriftstellerin eröffnet (2006), und so sehe zumindest ich (die LeserInnen vielleicht auch) eine fortschreitende Entwicklung mit jedem der Bücher. Der Mörder ist manchmal der Gärtner erschien 2011 zum ersten Mal; und heute zum zweiten Mal. Die gesamte Serie ist dem Genre des Cozy Crime zuzurechnen (übersetzt etwa sanfter Krimi – unblutig und mit wenig Gewalt), außerdem ist sie christlich. Gerade gestern erst habe ich zwei Rezensionen zu Band 1 und 2 entdeckt, in der sich eine Leserin darüber beklagt hat, dass die Heldin Penelope so gottgläubig ist, was für einen Erwachsenen doch absolut nicht zeitgemäß sei. Es ist ja trotzdem schön, dass sie gleich zwei Bände einer Reihe mit dem Übertitel Mit Grips und Gottes Hilfe gelesen hat. 😉 Außerdem ist es eigentlich keine schlechte Werbung, gibt das doch einen wichtigen Hinweis auf den Inhalt und zeigt es mir, dass mir dieser Aspekt einigermaßen gelungen ist.

Penelope ist eine gläubige Christin, allerdings eine, die ständig auf der Suche nach dem richtigen Weg ist, ihren Glauben in ihrem Leben umzusetzen. Das gelingt ihr mal mehr, mal weniger gut. Ich wollte sie so menschlich wie möglich gestalten und so wenig missionarisch daherkommen lassen, wie es ging, aber trotzdem die wichtigen Inhalte des christlichen Glaubens vermitteln. Deshalb plagt sich Penelope immer wieder mit Selbstzweifeln und überdenkt ihre Situationen mit Selbstironie, während sie manch andere Male ihren Mut zusammenrafft und tut, was sie für richtig hält, auch, wenn es wenig rational erscheint. Der christliche Aspekt ist in den verschiedenen Büchern unterschiedlich stark ausgeprägt – in manchen ist mehr davon die Rede, in anderen weniger. Ich wollte es nicht übertreiben und hatte ebenfalls gehofft, dass auch nicht gläubige LeserInnen bereit wären, sich mit Penelope anzufreunden.

In Band vier habe ich mich zusätzlich mit einem wichtigen Punkt befasst, den ich in meinem eigenen Leben in den letzten 15 Jahren sehr stark immer wieder überdacht habe und zu dem ich inzwischen Ansichten habe, die offenbar weit mit dem auseinanderdriften, was immer noch üblich zu sein scheint (abgesehen von Ausnahmen, die aber häufiger werden) – der Gemeinde (also Kirche, vor allem der Freikirchen) und ihrer Organisation, Struktur und Ansprüche an die Leitung und die Mitglieder. Deshalb macht sich Penelopes Gemeinde, die bis dahin eine ganz gewöhnliche, pastorzentrierte, hierarchisch strukturierte, hauskreisunterstützte, mit sich selbst zufriedene Gemeinde war, daran, sich eine neue Ausrichtung und eine neue Struktur zu geben – natürlich ein längerer Prozess, der mit Ängsten, Verlusten, Herausforderungen und neuen Chancen verbunden ist. Vorbild dafür war eine real existierende Gemeinde, bei der ich recherchieren durfte; ich habe mir das also keineswegs ausgedacht. 😉

Während der Überarbeitung von Band 4 ist mir Penelope wieder richtig ans Herz gewachsen. Die Beziehung zu einer Serienfigur ist für einen Autoren doch etwas Besonderes, und das verliert sich nie. Ich habe immer noch Penelopes Geburtstag in meinem Kalender stehen (24. Februar)  … 🙂

Was die Post so alles bringt …

Biolandpaket2 Vor ein paar Tagen traf dieses hübsche Care-Paket von Bioland ein – schon das zweite, und wieder so überraschend. 🙂 Ich bin gespannt, was ich da alles zu sehen bekomme bzw. zu essen (na gut, Kresse kennt man ja). Außerdem ein kleiner Berg Postkarten zum Verschicken. Wer eine möchte, darf mir über das Kontaktformular gern seine Adresse schicken, dann ist demnächst der Briefkasten nicht mehr ganz so leer. 🙂 PP6-Buecher     Heute erhielt ich dann auch endlich die paar Exemplare von Penelope Planks sechstem Fall. Sieht ganz schnuckelig aus. Ich weiß, dass ein paar liebe Leute drauf warten, die werde ich gleich mal benachrichtigen … Man kann das Buch zukünftig auch in meinem Shop finden (s. oben).

Penelope Plank Special Edition

CoverPP6-klein

Den neuen Zusatzkrimi für alle Penelope-Plank-Fans gibt es eigentlich nur als Kindle-eBook. Eigentlich! Da mich bereits ein paar Anfragen nach einer Printversion erreicht haben, gibt es in Kürze eine kleine Sonderausgabe in Taschenbuchformat, die man auf Nachfrage bei mir erhalten kann. Die gibt es nur bei mir, nicht über den Buchhandel.