Weihnachten

Sterne im Winter

Wo es gerade auf den Frühling zugeht, fand ich es an der Zeit, meine Seite Winterstern zu überarbeiten. 😉 Sie hat ein ganz neues Aussehen bekommen; die Inhalte sind zunächst noch dieselben (größtenteils), allerdings überarbeitet (viele). Alles ist wunderschön geworden.

Eigentlich hatte ich die Überarbeitung gar nicht so schnell vor, aber nach dem Anlegen von Krimi mit Gästen habe ich Winterstern auf WordPress umgestellt und entdeckt, dass plötzlich gar nichts mehr da war. Deshalb habe ich mich jetzt doch damit beeilt. Die Seite ist zu ca. 80 % fertig und lohnt einen ersten Besuch. Bin gespannt, was ihr sagt. 🙂

cafe_winterstern

Kopi! Kopi!

Der Regen rauschte wild durch die Luft, prasselte auf die Bäume und stürzte in unzähligen kleinen Wasserfällen über die Blätter hinab zu Boden. Es war fürchterlich heiß, die Luftfeuchtigkeit war nicht auszuhalten. Carola Creszens wischte sich mit dem ohnehin nassen Taschentuch über Gesicht und Nacken, doch genauso gut hätte sie es lassen können. Ihre Leinenbluse, die Khakihose, ja, die Unterwäsche, Socken, Schuhe – alles war durchtränkt von Schweiß und jetzt auch von dieser Sturzflut, die von oben auf sie herunterdonnerte. Die Schauer während der Regenzeit auf Sumatra waren heftig, aber normalerweise kurz. Carola stand schwer atmend unter einem dicht belaubten Baum und sah zu den Männern hinüber, die ungerührt miteinander plauderten und sie ignorierten.

Dass sie in einem heiß-feuchten Regenwald durch die Gegend stolperte, war fast schon Ironie. Carola hatte sich immer gewünscht, Weihnachten im Warmen zu verbringen, verträumt an einem weißen Sandstrand, unter Palmen Cocktails schlürfend und sanft lächelnd beim Gedanken an die frostige Zeit zu Hause in Deutschland, wo es vielleicht sogar regnete und nicht mal richtig Winter wurde. In ihrer Vorstellung war da allerdings kein drückend-schwüles Klima gewesen, kein Dschungel, keine grinsenden Männer, die sie durch den Wildwuchs schleiften auf der Suche nach irgendwelchen Affen, und schon gar kein Regen. Sie hatte in ihren Träumen auch nicht tagelang dieselben stinkenden, dreckigen, nassen Kleider getragen, sondern einen Badeanzug oder höchstens mal ein leichtes Umhängetuch oder ein Trägerkleidchen. Nun war sie endlich im Warmen, aber es ging ihr komplett auf die Nerven und sie wünschte sich nach Hause.

Die Adventszeit in ihrem eigenen Heim im düster-kalt-grauen Deutschland zu verbringen, schien Carola auf einmal sehr begehrenswert. Kerzen, Plätzchen, Weihnachtsmänner, Tannengrün, dieselben gefühlsduseligen Lieder wie jedes Jahr … Man wusste eben erst, was die Traditionen wert waren, wenn es einem gelungen war, ihnen zu entfliehen. Aber Carola konnte noch nicht zurück. Sie war ja nicht zufällig in Indonesien, sondern weil sie auf der Suche war, auf der Suche nach einer Idee. Sie hatte eine Schreibblockade. Irgendwie hatte sie keine Einfälle mehr gehabt, und das war kein akzeptabler Zustand für eine Schriftstellerin in den Sechzigern, die seit nahezu dreißig Jahren Bücher schrieb. Der Verlag saß ihr im Nacken und wollte Nachschub. Man hatte ihr vorgeschlagen, einen Thriller zu schreiben, der im Ausland spielte, und nun war sie in Sumatra und schleppte sich durch die Wildnis.

Genauer gesagt war sie mit ihren Führern auf der Suche nach kleinen Affen, die Kaffeekirschen fraßen und die Bohnen dann wieder ausschieden, was zu einer angeblich unvergleichlichen Spezialität führte. Sie hatte das schon im Fernsehen gesehen und darüber gelesen. Carola hatte daran gedacht, die Handlung ihres nächsten Buches rund um den Handel mit diesem speziellen Kaffee anzusiedeln, und wollte sich vor Ort ein Bild machen. Gründliche Recherche war nun mal das A und O eines guten Buches. Eigentlich waren es auch keine Affen, die für die Delikatesse verantwortlich waren, sondern Schleichkatzen, aber weil sie genervt und müde war und die Tiere auf Bäumen lebten, sagte Carola Affen zu ihnen. Niemand zwang sie, biologisch korrekt zu sein, jedenfalls nicht hier.

Der Regen ließ nach und die Männer schlugen vor, weiterzugehen. Sie sprachen sehr gebrochen Englisch und Carola konnte sich nur mit Mühe mit ihnen verständigen. Sie fragte, wie weit es noch sei. „Almost there, almost there“, war die Antwort. Etwa eine halbe Stunde später fingen die Männer an, den Boden abzusuchen, und nicht lange darauf gab es die ersten „Kopi! Kopi!“-Rufe. Carola eilte herbei. Wenn sie endlich die gefragten Kaffeebohnen gefunden hätten, könnten sie zurückgehen! Tatsächlich: Auf dem aufgeweichten, schlammigen Boden lagen kleine Würstchen aneinandergeklebter, heller Bohnen. Carola holte ihre Kamera hervor und machte Aufnahmen: von dem Häufchen, von den Männern, von den Bäumen und den Blättern vor ihrer Nase. Leider war weit und breit keine dieser Schleichkatzen zu sehen. Aber damit hatte sie auch nicht gerechnet, da die Tiere sich tagsüber hoch oben im Geäst verkrochen. Immerhin hatte sie sich schon ein paar Exemplare in Bukittinggi im Zoo angesehen.

Diese Ansammlung von Exkrementen war dann wohl so etwas wie ihr Weihnachtsgeschenk, denn es war schon Glück, auf Anhieb einen solchen Fund zu machen. Carola holte ein Tütchen aus ihrem Rucksack, stülpte es um, steckte die Hand hinein und griff damit nach dem Beweismittel. Es war nicht direkt ekelerregend, aber der Gedanke, diese Bohnen möglicherweise zu Kaffee verarbeitet zu sich zu nehmen, schien ihr auch nicht unbedingt verlockend. Kaum zu fassen, dass ein Kilo der gerösteten Bohnen in Europa bis zu tausend Euro kosten konnte. Bedauerlicherweise führte dieser hohe Preis dazu, dass Einheimische die Tiere fingen und so lange mit Kaffeekirschen fütterten, bis diese daran starben. Irgendwo in dieser ganzen Sache konnte eine gute Story lauern, aber bis jetzt hatte sie sie noch nicht gefunden. Es fehlte Carola noch dieser „Klick“, mit dem sie normalerweise auf eine Sache ansprang. Vielleicht hatte sie auch noch nicht genügend Fakten, um sie zu einem guten Plot zu verbinden, aber wo sollte sie die herbekommen?

„Okay, let’s go back“, forderte sie ihren Führertrupp auf. Wenn sie sich ins Zeug legten, konnten sie bis zum Abend im Hotel sein. Sie musste eben die Zähne zusammenbeißen und ihre schmerzenden Gelenke, den Schweiß, die an ihr klebenden Kleidungsstücke, den juckenden Kopf und die unzähligen Blasen an ihren Füßen ignorieren. Wirklich, sie hatte selten mit so viel körperlichem Einsatz recherchiert, und noch immer war nicht klar, ob es sich überhaupt lohnte. Vielleicht sollte sie besser einen Krimi schreiben, mit einem Privatdetektiv in der Hauptrolle und einer jungen Frau in Bedrängnis; so richtig etwas aus der alten Schule, wie für eine Verfilmung mit Humphrey Bogart als Philip Marlowe gemacht. Allerdings hatte sie noch nie einen Krimi geschrieben; sie müsste erst einen Fall konstruieren, oder einen finden, den sie als Vorlage nehmen konnte. Und das gelang ihr am besten zu Hause. Carola hatte genug von Sumatra und vom Urwald, von der Regenzeit und Temperaturen von über 30°C. Wenn sie gleich am nächsten Tag einen Flug bekam, konnte sie die Feiertage in ihrem eigenen Heim verbringen!

Unterwegs summte Carola Weihnachtslieder vor sich hin. Die Männer warfen ihr deshalb öfter belustigte Blicke zu. Als sie einen dieser Blicke mit einem strafenden Stirnrunzeln erwiderte, achtete sie nicht darauf, wo sie hintrat, stolperte über eine Wurzel und fiel der Länge nach in den Matsch. Ihr Führertrupp fand das recht amüsant, doch Carola spürte, dass sie sich den Fuß verstaucht hatte. Sie konnte kaum noch auftreten. Ihren Begleitern wurde schnell klar, dass sie so nicht mehr vor Einbruch der Nacht das Hotel erreichen würden. Sie brachten Carola in ein kleines Dorf, wo sie zu essen und zu trinken bekamen und ihr Fuß verbunden wurde. Die Nacht verbrachte Carola in einer stickigen kleinen Hütte auf einer viel zu harten Matte, wohl dem Gästebett der Familie. Am nächsten Morgen brachen sie früh auf. Jemand stellte sein Auto zur Verfügung und fuhr sie zum Hotel.

Gegen Mittag humpelte Carola erschöpft und mit einem enorm angeschwollenen Knöchel zur Rezeption. Dort drückte man ihr einen dicken roten Brief in die Hand, forderte den Arzt an und brachte sie auf ihr Zimmer. Unter der Dusche dachte Carola, das sei jetzt aber wirklich das allerbeste Weihnachtsgeschenk – sich endlich wieder waschen zu können und frische Kleider anzuziehen. Wie dankbar man für solche grundlegenden Dinge wurde, wenn man länger auf sie verzichten musste! Oder nein, das ultimative Weihnachtsgeschenk wäre ein schmerzfreier Fuß. Oder vielleicht eine umwerfende Idee für ihr Buch. Carola konnte sich nicht entscheiden, es war alles wichtig.

Sie blieb eine halbe Stunde unter dem frischen, klaren Wasser stehen, schrubbte an sich herum und genoss einfach nur das neue Gefühl von Sauberkeit. Nachdem der Arzt bei ihr gewesen war und sie versorgt hatte, fühlte sie sich fast wiederhergestellt. Dann öffnete Carola den Brief und las mit wachsender Neugier die Karte.

Dieses Jahr sollst du ein außergewöhnliches, ganz einmaliges Weihnachtsgeschenk erhalten. Komme am 24. Dezember um 23 Uhr in die Grüne Kapelle.

Zu dumm, dass sie gestürzt war, dadurch hatte sie einen Tag verloren. Als Schriftstellerin würde sie natürlich zu diesem Treffen in der Kapelle gehen, aber sie wusste nicht, ob sie es schaffen konnte. Wenn sie gleich am nächsten Morgen einen Flieger bekäme, wäre sie rechtzeitig zurück, um abends an der angegebenen Stelle zu sein. Ja, so könnte es klappen. Sie wollte auf jeden Fall der Einladung folgen. Carola hob den Telefonhörer ab, um sich um einen Flug zu kümmern. Während sie wartete, fing sie an, Sachen in ihre Tasche zu stopfen. Wieso um alles in der Welt besaß sie eigentlich zwei Notebooks, und warum hatte sie auch noch beide mitgenommen? Sie schüttelte den Kopf über sich selbst. Aber egal, sie würde Weihnachten zu Hause sein und so schnell nicht mehr von einem Fest in der Südsee träumen. Was das anging, war sie gründlich kuriert. Sie freute sich auf Schnee, Kälte und Christstollen, und auf einen interessanten Abend in der Grünen Kapelle.

aus:

Linda allein unterwegs

Ein Brüllen zerriss unerwartet die gedämpfte Stille. Linda setzte sich vor Schreck in den Schnee. Der Braune stieg panisch und wieherte; sie musste den Zügel mit beiden Händen fest umklammern, um ihn am Davongaloppieren zu hindern. Sie kämpfte sich hoch und sah sich vorsichtig um. Was für ein Tier war das? Es hatte beängstigend nah geklungen, doch das konnte täuschen. Linda erstarrte, als sie erkannte, was auf sie zugestürmt kam. Ein riesengroßer Grizzlybär setzte durch den Schnee, hielt direkt auf sie zu, das Maul halb aufgerissen. Sie hatte keine Zeit, zu fliehen, sie musste handeln, jetzt!

Mit den Zähnen zog sie sich die Handschuhe aus und ließ sie in den Schnee fallen. Linda löste die Schnalle des Gewehrhalfters am Sattel und zog die Waffe heraus. Sie rutschte ihr aus den Händen, sie hob sie flugs wieder auf. Der Braune tänzelte unruhig neben ihr herum. Linda hielt den Zügel fest und entsicherte das Gewehr. Sie legte an, versuchte, den Bär ins Visier zu nehmen, obwohl das Pferd immer wieder an ihrem Arm ruckte. Als sie dachte, dass sie es nicht besser hinbekommen würde, drückte sie ab. Der Schuss knallte ohrenbetäubend, der Rückstoß verrenkte ihr fast die Schulter, weil sie keinen sicheren Stand fand, doch der Bär wurde langsamer. Hatte sie ihn getroffen? Sie wusste es nicht. Sie legte noch einmal an und schoss, und ein drittes Mal. Dieses Mal war sie sicher; auch wenn sie ihn nur gestreift hatte, der Bär reagierte. Er jaulte auf, wandte sich um und nahm Reißaus. Linda zitterte am ganzen Körper vor Erleichterung. Der Grizzly war so nah gewesen, sie meinte, ihn riechen zu können. Sie klopfte dem Braunen beruhigend den Hals und sicherte das Gewehr, ehe sie es ins Halfter zurücksteckte.

Der Bär musste auf der Suche nach Futter sein und das Pferd gewittert haben. Andrew hatte ihr erklärt, dass Grizzlybären im Winter meist schliefen, aber leicht aufwachten und dann umherstreiften, um ihren Hunger zu stillen. Den Weg zu den Bäumen würde sie jedenfalls nicht mehr nehmen, denn dorthin war der Grizzly geflohen. Sie machte kehrt und stapfte den Berg in die andere Richtung hinunter.

Ein fernes Grollen ließ sie aufhorchen. Der Braune spitzte die Ohren und wandte den Kopf, schnaubte, wurde unruhig. Das Grollen kam näher und näher, wurde immer lauter; sogar der Boden begann zu vibrieren. Linda blieb fast das Herz stehen, als ihr klar wurde, was auf sie zukam. Sie sprang förmlich in den Sattel, riss das Pferd mit den Zügeln herum und gab ihm die Sporen. Mit Galoppsprüngen pflügte der Braune durch den tiefen Schnee, auf die dichtstehenden Bäume zu. Linda hatte keine Ahnung, wo die Lawine verlaufen würde; der Wald war ihre einzige Hoffnung, halbwegs verschont zu werden.

Das Pferd kam nur langsam voran, obwohl es sich enorm anstrengte, größere Sprünge zu machen. Es versank mit jedem Schritt und musste sich wieder herausarbeiten. Linda trieb es weiter an. Nur jetzt nicht aufgeben. Das Tosen und Grollen wurde ohrenbetäubend, erste Felsbrocken kullerten an ihnen vorbei, gleich darauf konnte sie nicht mehr unterscheiden, woher der Schnee kam, ob von oben, von unten, vorn oder hinten – er kam von allen Seiten auf einmal, drang in jede Körperöffnung ein, riss dem Pferd die Beine weg. Linda schloss die Augen und klammerte sich am Sattel und den Zügeln fest.

aus:

Einen frohen 1. Advent!

Meinem Gefühl nach ist es immer noch Ende Oktober. Das ist sehr merkwürdig, denn wir stehen kurz vor dem Dezember und der Vorweihnachtszeit! Ich habe mit Plätzchenbacken angefangen und plane fürs Wochenende, die Weihnachtsdeko anzubringen, aber ich fühle es noch nicht. Schade. 😦 Wo ich doch sonst so ein Weihnachtsfan bin. Auch arbeitsmäßig herrscht weiterhin die Herbstflaute vor. Ich habe lange gebraucht, um mich von meiner Krankheit zu erholen, aber allmählich sollte ich mich wieder in eine Arbeitsroutine einfinden.

Zwei kleine Neuigkeiten kann ich verkünden:

1. Der zweite W.O.L.F.-Detektivroman wird auch als eBook erscheinen!

2. Die zwei W.O.L.F.-Bücher werden Anfang des nächsten Jahres auf Antolin.de zu finden sein. Dazu arbeite ich demnächst zu beiden ein paar interessante Fragen heraus. Das Ganze ist eine Idee des Verlages, ich selbst kannte die Plattform nicht, habe sie mir aber natürlich angesehen. Antolin will Kinder dazu bringen, mehr zu lesen und über das Gelesene nachzudenken, und dazu können die Kids Quizze zu den Büchern, die sie kennen, absolvieren. Sieht wirklich sehr spannend aus und man kann sich dort zwei Beispiele ansehen. Für das komplette Vergnügen muss man sich dann anmelden.

Meine nächsten Projekte, denen ich mich widmen möchte, sind zuallererst den dritten Penelope-Plank-Band Wo die Moorschafe sterben zu überarbeiten und als eBook zu veröffentlichen, und anschließend mir den Kopf über ein Theaterstück zu zerbrechen, das schon jahrelang fast fertig ist, für das mir aber immer noch der Schluss fehlt.
Bei meiner Krimireihe um Penelope Plank ist es ja so, dass Band 1-3 nicht mehr erhältlich sind, deshalb gibt es 1 und 2 bereits als eBook bei amazon.de für alle, die sie noch gern lesen möchten. Band 4 und 5 sind weiterhin über den Buchhandel zu beziehen oder ebenfalls als eBook, es fehlt also im Moment noch Band 3, dann kann man wieder alle fünf Bücher der eigenen Bibliothek hinzufügen.
Was das Theaterstück angeht, das ist ein echter Prüfstein für mich. Das hat es noch nie bei irgendeinem Text gegeben, dass ich keinen Schluss gefunden habe. Und ich habe keine Ahnung, woran es liegt! Das geht so natürlich nicht. Das muss! 😉

P.S.: Gerade ist mir noch etwas eingefallen – ich habe meine Fanseite bei Facebook tatsächlich gelöscht. Natürlich hat es mir auch leid getan, da waren liebe Leute und ich habe über die Jahre viel Arbeit reingesteckt. Es hat sich aber einfach nicht mehr gelohnt. Prinzipiell würde ich so etwas gern irgendwo neu anfangen, denn es hat viel Spaß gemacht, aber ich weiß keine vernünftige Alternative. Wichtig wäre auf jeden Fall, dass der Seitenbetreiber nicht einen Teil der Beiträge den Lesern vorenthält, denn das war für mich der Hauptgrund, meine Fanseite zu löschen.
Wer nun aber gern mehr von mir lesen möchte als nur hier im Blog, hat immer noch die Möglichkeit, sich für meinen Newsletter anzumelden. Ich hatte jetzt zwar eine längere Pause, möchte ihn jedoch wieder aufleben lassen, als Alternative zur Fanseite.

 

Ein Klassiker des modernen Dramas

Okay, ganz so pompös wie der Titel ist das Buch nicht. 😉 Es liegt mir am Herzen, ein wenig mehr zu meinem Theaterstückebuch zu schreiben, das bisher eher wenig Aufmerksamkeit bekommen hat.

Auf der Abbildung sieht man es von oben – schlicht, orange, ohne Aufschrift. Das Format ist DIN-A4 und bedruckt sind die vielen Blätter einseitig. Insgesamt umfasst es 50 Theaterstücke – (fast) alle, die ich habe und die man gratis über meine Webseite downloaden kann. Warum also dieses Buch?

Einzelne Theaterstücke von einer Webseite runterzuladen, ist ganz nett, wenn man den Service nicht allzu oft in Anspruch nimmt. Es gibt Menschen, die immer wieder Stücke brauchen, und dann müssen sie sich jedes Mal aufs Neue durch die ellenlange Liste arbeiten und das Prozedere durchführen. Ich habe die gedruckte Sammlung für all jene anfertigen lassen, die gern ein Buch zur Hand haben, das sie nur (immer wieder) aufschlagen müssen, und aus dem sie noch dazu bequem kopieren können. Die Stücke sind thematisch sortiert und alphabetisch – im Inhaltsverzeichnis aufgelistet und mit Seitenzahlen bestückt (s.u.  die Ziffern hinter den Titeln sind die Seitenzahlen).

Da es für mich wichtig war und ist, meine Stücke gratis zur Verfügung zu stellen, verdiene ich an dem Theaterbuch nichts. Sicher, es kostet momentan 10 Euro, was vor allem an dem Umfang liegt. Dazu ist es geklebt, man kann es also einfach aufknicken, wenn man das möchte. Die Herstellungskosten pro Buch liegen bei 9 Euro, pro verkauftem Buch bleibt also 1 Euro übrig. Und diese Euros werden gespendet. Es darf deshalb gern ein Bestseller werden – alles für einen guten Zweck.

Das Buch kann bei mir gegen Vorkasse gekauft werden.

 

Inhalt

WeihnachtsstückeTheaterstueckebuch

Das traumhafte Weihnachten 5
Das Weihnachts-Experiment 8
Die Weihnachtsgäste 11
Die Zeitreise 13
Friede auf Erden 17
Was war gestern – was wird morgen sein? 20
Weihnachtserwarten 30

Sketche

Opern-Sketch 33
Rapunzel, wirf dein Haarteil herunter! 35
Romeo & Julia – Die Balkonszene 37
Schneewittchens Diät 38
Das Literatur-Quartett 44

Christliche Stücke

500 x Vergeben 49
Aus dem Leben eines Fischers (nach Matthäus 14, 22-33) 50
Besser als … 52
Besser wird’s nicht 54
Come Back 55
Das grünere Gras (zum Thema Neid) 58
Der Schalksknecht 61
Der Schatz (nach Matthäus 13, 44) 62
Die Elite-Macher 64
Die Hoffnung der Welt 66
Die Maske (Pantomime) 67
Die Speisung der 5000 68
Die WM auf dem Prüfstand 70
Die zwei Spinnen 72
Eine unheimliche Begegnung (zu Halloween/zum Reformationstag) 73
Ende!? 74
Evangelisieren im Alltag 88
Ewigkeitssonntag – Rezitationen 90
Geheilt! 92
Gestatten …? 94
GottesOpfer 95
Jona 96
Kreuzigung 97
Licht 98
Nachrichten 99
Petrus im Gefängnis 100
Das Pfingstwunder 102
Lob der Königin 103
Schrei der Seele (fast Pantomime) 104
Soll ich was sagen? 105
Süßes oder Saures? (zu Halloween/zum Reformationstag) 107
Weide meine Lämmer 109
Wie man in den Himmel kommt 111

Stücke für Kinder

Ein Leben als Goldgräber in Gold Lake City 118
Spiel der Nationen 126
Zachäus bekommt Besuch 130

Sonstige Stücke

Das Gift der Eitelkeit 133
Frau Gerberich unter Verdacht 138