Geschrieben von Simone Ehrhardt | Eingeordnet unter Uncategorized
Tatort Nr. 1
24 Donnerstag Mai 2012
24 Donnerstag Mai 2012
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24 Donnerstag Mai 2012
Veröffentlicht in Notes
Gestern und heute habe ich mich an ein weiteres Theaterstück zur Wunschaktion gesetzt (und der Hitze getrotzt) und bin nun endlich fertig damit. Das Thema steht in Verbindung mit einer Landesgartenschau im nächsten Jahr und es würde mich natürlich freuen, wenn ein Beitrag von mir dabei wäre. Aber erst mal sehen, ob meine Ideen überhaupt bei den Anfragenden ankommen. Ich habe zwei Einfälle gehabt, die ich beide total interessant finde und mir sehr gut umgesetzt vorstellen kann. Die Sache ist allerdings so speziell, dass ich im Moment noch nicht weiß, ob ich die beiden Ideen für die Allgemeinheit anbieten kann. Jedenfalls bin ich froh, dass das nun erledigt ist und ich mich anderen Projekten zuwenden kann. Ein Theaterstück steht zwar noch aus, aber das wird erst für Weihnachten benötigt, also werde ich mich jetzt zuerst mal mit meinem neuen Kurzkrimibuch beschäftigen.
15 Dienstag Mai 2012
Veröffentlicht in Notes
Es wird aber echt mal Zeit, mich wieder in meinem Blog blicken zu lassen! Ich bin zwischen Umzugskisten, Möbelaufbauen und Gartenumgestalten irgendwie völlig abgetaucht, dabei habe ich noch ein paar selbstauferlegte Projekte, die so langsam auf ihre Fertigstellung drängen. Eins davon ist meine neue Krimianthologie, die schätzungsweise zu 50-60 % fertig ist. Gerade heute habe ich einen Text dafür geschrieben und dabei Ideen für noch einige weitere gefunden. Mehr als zehn möchte ich aber nicht in das Buch bringen, denn es soll ein schmales Buch werden, in Fortführung der guten Erfahrungen mit “Manche morden heimlich”. Sozusagen Band 2.
Ja, also, ich habe festgestellt, dass ich tatsächlich noch schreiben kann und doch keinen Wiedereinsteigerkurs belegen muss. Und da die Zeit drängt, muss ich mich auch wirklich in den nächsten zwei Wochen anstrengen, um ein Theaterstück fertig und den Krimisammelband so gut wie fertig zu bekommen. Ich bin ergo immer noch schwer beschäftigt. Ich hab in letzter Zeit schon hier und da mal gedacht, dass ich mich gerne klonen würde – eine Simone schreibt, eine packt Kisten aus und räumt die Schränke ein und die dritte Simone gräbt den Garten um (das wäre dann die ohne Rückenschmerzen und blaue Knie).
20 Freitag Apr 2012
Veröffentlicht in Lese-Tipps
Der ganze Jammer der heutigen Literatur hat zur Wurzel das Geldverdienen durch Bücherschreiben. Jeder, der Geld braucht, setzt sich hin und schreibt ein Buch, und das Publikum ist so dumm, es zu kaufen. (Schopenhauer)
Kürzlich habe ich ein Buch geschenkt bekommen. Es heißt “Zehn Gebote des Schreibens” und beinhaltet je zehn Tipps von ungefähr 40 Autoren zum Thema Schreiben. Es liest sich sehr gut – jedenfalls meistens; es gibt auch Autoren, die sich vollkommen unverständlich auszudrücken können – und ich glaube, man findet den einen oder anderen Hinweis, der nützlich oder amüsant oder beides ist. Zum Beispiel: “Es darf bezweifelt werden, dass jemand mit Internetanschluss am Arbeitsplatz gute Romane schreibt.” (Wahr – echt schwer!) “Die ersten zwölf Jahre sind die schlimmsten.” (Oh weh, da hab ich erst Halbzeit!) “Denke nicht darüber nach, ob reales Küssen besser ist, als über Küssen zu schreiben. Probiere es aus.” (Aber was? Das Küssen oder das Drüberschreiben?) “Sei klaustrophobisch.” (Aha …?) “Das Leben muss sexy bleiben.” Und so weiter.
Als die Welt noch jung war, und es Männer gab, die Göttern glichen, waren keine Reporter anwesend …. nur Dichter. (Dixon Wector)
Das Buch ist erschienen 2011 bei DVA.
Auf der Seite zum Buch auf der Webseite des Verlages kann man reinlesen und sich das Special mit einigen Illustrationen ansehen.
Hobbes: Hast Du schon eine Idee für deine Geschichte?
Calvin: Nein, ich warte auf eine Inspiration. Man kann die Kreativität nicht aufdrehn wie einen Wasserhahn. Man muß in der richtigen Stimmung sein.
Hobbes: Und was ist das für eine Stimmung?
Calvin: Torschlusspanik.
(aus einem der “Calvin & Hobbes”-Comics)
Bei so vielen Autoren, die ihre persönlichen zehn Gebote zu Papier gebracht haben, kann es nicht ausbleiben, dass manches sich widerspricht. So meint der eine, man sollte keine Romane lesen, während man selbst einen schreibt. Der andere empfiehlt, gerade dann viel zu lesen. Man muss sich also schon selbst aussuchen, was einem sinnvoll erscheint, will man das Ganze ernst nehmen. Auf jeden Fall ist es aber eine schöne Geschenkidee für Autoren und Menschen mit Schreibambitionen.
Eine seltsamere Ware, als Bücher, gibt es wohl schwerlich in der Welt. Von Leuten gedruckt, die sie nicht verstehen, von Leuten verkauft, die sie nicht verstehen; gebunden, rezensiert und gelesen von Leuten, die sie nicht verstehen; und nun gar geschrieben von Leuten, die sie nicht verstehen. (Georg Christoph Lichtenberg)
Die wunderbaren Sprüche, mit denen ich diesen Artikel gespickt habe, sind übrigens nicht aus dem vorgestellten Buch, sondern aus meiner Sprüchesammlung. Schon vor Jahren habe ich begonnen, interessante Aphorismen und Textstellen in einer Datei zu sammeln und aufzuheben. So habe ich immer etwas Passendes zur Hand, sollte ich einmal nach einem guten Spruch suchen. Die neueste Ergänzung war diese hier, zufällig entdeckt beim Zappen in dem Film “Schnee am Kilimandscharo”:
Die Begabung ist die Voraussetzung für den Beruf eines Schriftstellers. Wenn man die hat, ist es gut; sonst rate ich dir was anderes. Geh von Tür zu Tür und verkauf Seife. Wäre nicht mal ein schlechter Job; bringt viel Geld. Aber ein guter Schriftsteller zu werden, das ist nicht so einfach. Es ist eine Jagd, mein Junge, eine Jagd, bei der ein Mensch immer seinen Verstand gegen Dummheit und Bosheit einsetzen muss. Es ist eine lebenslängliche und einsame Jagd. Seine Beute ist die Wahrheit und sie zu lehren, und ein fester Glaube, um nach ihm zu leben. Zwei Dinge, für die man sich aufgeben muss, um sie in sich selbst finden zu können. Ich weiß nicht, ob du genug Kraft hast, um das durchzuhalten. Der Spur zu folgen, wohin immer es auch sei, durch viel Schmerz und viel Leid, durch Hölle und Himmel. Hast du die Kraft, helfe dir Gott und beschütze dich. (aus „Schnee am Kilimandscharo“)
16 Montag Apr 2012
Veröffentlicht in Bücher
Auf amazon.de kann man jetzt eine Kurzgeschichte von mir erwerben. Sie ist im Kindle-Shop erhältlich und für Kindle-Leser gedacht, aber auch andere können sich mit einer entsprechenden App ein Leseprogramm auf den Computer oder ihr mobiles Gerät laden, mit dem sie dieses Format lesen können. Informationen dazu finden sich bei amazon jeweils rechts auf den Artikelseiten. Dort kann man auch Leseproben anfordern, um sich einen ersten Eindruck von dem Text zu verschaffen, ehe man ihn kauft.
“Der Sinn meines Lebens” ist ein schon älterer Text, aber bis heute – wie ich finde – eine meiner besten Kurzgeschichten. Sie hat einen für meine Werke (bisher) eher untypischen philosophischen Touch. Der Titel verrät es schon: Es geht um die Suche nach dem Sinn des Lebens. Die beiden Protagonisten sind Freunde aber doch ganz unterschiedlich: Philip ist krank, abgeklärt und trotz seiner hilflosen Situation zufrieden. George ist jung, stürmisch, vital und voller Fragen. Hier die Kurzbeschreibung von der Artikelseite:
“Ich halte es nicht für geeignet, was immer es auch sein mag, wenn es nicht alle Mitglieder unserer Gesellschaft miteinbezieht.“ So sagt George in einer der zahlreichen Unterhaltungen mit Philip zu der Frage nach dem Sinn des Lebens. George in seiner eingeschränkten Situation scheint einen Sinn gefunden zu haben, doch der ungestüme Philip ist voller Zweifel. Da kommen ihm neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Gerüchte um finstere Geschehnisse in ihrer Stadt gerade recht. Er lässt sich auf ein waghalsiges Unternehmen ein, das ihn bei der Sinnsuche in eine unerwartete Richtung führt.
Im Moment kann ich zu der Geschichte kein Titelbild anbieten, was schade ist. Ein Titelbild macht sehr viel aus, zieht das Interesse potentieller Leser (und Käufer) auf sich, macht eine erste Aussage über den Inhalt. Titelbilder zu erschaffen, ist normalerweise Sache des Verlages und wenn man keinen Verlag hat, ist es für einen Autoren u.U. eine schwierige Herausforderung. Vielleicht kann ich irgendwann eines nachreichen, aber im Moment kann ich mich leider nicht damit beschäftigen. Eigentlich stellt amazon ein Standardbild in solchen Fällen zur Verfügung. Warum das nicht angezeigt wird, entzieht sich komplett meiner Kenntnis. Es wäre aber schön, wenn trotzdem der/die eine oder andere auf meine Kurzgeschichte stößt und sie erwirbt (und liest!). Und weiterempfiehlt.
16 Montag Apr 2012
Veröffentlicht in Notes
Auf meiner Webseite kann man jetzt vier neue Stücke aus der Theater-Wunschaktion abrufen. Zwei zum Thema Halloween/Reformation und zwei zu der Bibelstelle 1. Korinther 2, 12-16.
Etwas zu Halloween/Reformation zu schreiben war nicht ganz so einfach, wie ich gedacht hatte. Es lief auf eine Konfrontation von modernen Halloweengebräuchen und der Person Luthers hinaus, was aber vielleicht auch an der Aufgabenstellung lag. Es wurde etwas Lustiges und Plakatives gewünscht. Nun ließ man mich wissen, dass die Stücke nicht ernsthaft genug sind …
Es ist mir klar, dass meine Stücke nicht immer den Geschmack des Wünschenden treffen können. Ich kenne nicht die genauen Gegebenheiten und den üblichen Stil der Anfragenden und des Aufführungsrahmens. Da bin ich auf detaillierte Informationen angewiesen. Um möglichst das zu treffen, was gebraucht wird, hatte ich einen kleinen Fragebogen entworfen und den Leuten zugeschickt. Schade natürlich, dass ich den Leuten nun nicht ihren Wunsch so erfüllen konnten, wie sie es gerne hätten, aber trotzdem kann ich nun zwei Stücke für diesen Anlass anbieten, die möglicherweise anderen nutzen können.
Die anderen beiden Stücke fielen mir recht spontan zu der vorgegebenen Bibelstelle in Korinther ein. Darin geht es darum, wie ein Mensch durch den Geist Gottes ein anderes Verständnis für Gottes Wirken bekommt. Dinge, die einem “normalen” Menschen sinnlos oder dumm vorkommen, sind mit Gottes Augen betrachtet möglicherweise etwas ganz anderes.
Dazu fiel mir zum Einen die Begebenheit aus Johannes 9 ein, die Heilung eines Blindgeborenen. Jesus spuckt auf den Boden, macht einen Brei und schmiert ihn dem Blinden auf die Augen. Dann sagt er dem Mann, er solle sich waschen, was er tut, und siehe da, er kann sehen. Der Mann geht und erzählt es Leuten, die ihn kennen, und den Kirchenoberen und jeder hält das für einen großen Blödsinn und meint darin vor allem zu erkennen, wie Jesus gegen die religiösen Gesetze verstößt.
Das Zweite, was mir dazu einfiel, war eine Nachrichtensendung, in der negative Mitteilungen berichtet werden, die aber eigentlich, hintergründig, ganz anders bewertet werden sollten. Das Stück basiert auf einem Gemeindeleiter, von dem ich einmal hörte. Dieser Gemeindeleiter hatte einige unverständliche Dinge getan und Menschen verletzt und trotzdem hatte er eine Gemeinde, die gewachsen ist. Es ist schwer, Verständnis für diesen Menschen aufzubringen, jedenfalls menschlich betrachtet. Was mich so beeindruckt hat, war die Tatsache, dass Gott ihn trotz großer Schwächen und Fehler gebrauchen konnte und seinen Dienst offensichtlich gesegnet hat. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, genau wie hoffentlich mein Stück andere zum Nachdenken anregen wird.
26 Montag Mar 2012
Veröffentlicht in Notes
Nachdem ich im letzten Artikel so viel über Recherche sinniert habe, kann ich heute verkünden, dass auf die Recherche in der letzten Woche eine Tat folgte, sprich: ein Kurzkrimi. Ein Mannheimer Kurzkrimi, um es genau zu sagen, also ein echtes Heimspiel für mich. Und das Thema – ein echt Mannheimerisches, aber mehr kann ich dazu noch nicht verraten. (AutorInnen sind manchmal sehr geheimnisvoll!)
Ansonsten wird renoviert – inzwischen seit fast vier Monaten – und wenn ich mal Zeit zum Nachdenken habe, kreisen meine Gedanken um ein Kürbistheaterstück, zu dem ich zwar zwei Ansätze im Kopf habe, aber noch nach pfiffigen Enden suche. Das Thema stammt aus der Wunschaktion im Januar. Bei dieser Recherche wiederum (man kommt einfach nicht drum herum) bin ich auf eine schöne Seite der Evangelischen Kirche gestoßen, auf der es ein paar atmosphärische (also gruselig-witzige
) Filmchen anzuschauen gibt. Es war übrigens auch ganz interessant, die 95 Thesen von Luther im Originalton zu lesen und festzustellen, dass man nicht wirklich alles versteht und manches vielleicht von Luther gar nicht so gesagt/geschrieben wurde, wie man sich das heute vorstellt.
09 Freitag Mar 2012
Veröffentlicht in Notes
Vor dem Schreiben steht oftmals die Recherche, ganz besonders, wenn es sich um einen historischen Text handelt. Dann muss man erst einmal herausfinden, wie es zu der Zeit war, was die Leute für Kleider trugen, wie sie redeten, wie ihre Umgebung aussah, wie sie sich fortbewegten, was politisch und gesellschaftlich relevant war und all diese Dinge eben. Ich bin eigentlich nicht so die Schreiberin historischer Geschichten, aber ein kleiner Ausflug hier und da macht auch mir Freude und so habe ich diese Woche mit der Recherche für eine Kurzgeschichte angefangen. Recherche kann Spaß machen oder auch nicht.
Spaß macht es immer dann, wenn man z.B. auf interessante Menschen stößt, die einem weiterhelfen können. Wie im vorletzten Jahr der Badische Blinden- und Sehbehindertenverein in Mannheim, der mir den Kontakt zu einer Dame vermittelte, die mich zu sich nach Hause einlud und mir zeigte, welche Hilfsmittel man als Blinder zum Lesen und Schreiben hat und wie man seinen Arbeitsalltag als Sekretärin bewältigen kann. Meine Kenntnisse flossen in eine Geschichte im Buch Der Weihnachtsbrief ein. Oder wie in dieser Woche der Inhaber des Conditorei-Museums in Kitzingen, der extra für mich seine Unterlagen durchstöbert und mir zwei aufschlussreiche Bilder und einige Hinweise zugesandt hat.
Nicht so viel Spaß macht es, wenn man anruft und niemand einem helfen will. Oder man mit einem Rückruf vertröstet wird, der nie kommt. Oder man niemanden erreicht, schließlich mailt und nie eine Antwort bekommt. Dann muss man manchmal hartnäckig bleiben und wieder anrufen. Oder man erfindet einfach ein paar Fakten.
Die meiste Recherchearbeit findet aber wohl im Internet und in Büchern statt, manchmal auch im Fernsehen. Ich habe es schon erlebt, dass ich mich mit einem Thema beschäftigt habe und genau dann etwas dazu im Fernsehen lief. Das ist dann eine nette Fügung.
Spannend ist eine Recherche an einem Ort – in einer Stadt, einem Gebäude, einer Straße, einem Landstrich … So bin ich z.B. extra für Mannheimer Blut zur Universität Mannheim geradelt, um mir die Katakomben anzusehen. Das ist nicht immer möglich, meistens sind sie zu. Aber am Infotag für Erstsemester tummeln sich dort alle möglichen Organisationen mit Infoständen und natürlich jede Menge Studenten, und so fiel ich dort gar nicht weiter auf. Mein letzter Recherche-Ausflug zu einem Ort war übrigens zum Beerfelder Galgen. Auch wenn es viele Fotos davon gibt, die man sich anschauen kann – es ist doch etwas anderes, selbst vor Ort zu sein, direkt daneben zu stehen und sich anzusehen, mit welchem Eindruck die armen Verurteilten aus dem Leben schieden.
05 Montag Mar 2012
Im Blog der Mörderischen Schwestern Rhein-Neckar läuft in diesem Jahr die Reihe “12 Arten, beim Cocktailtrinken zu sterben”. Jeden Monat schreibt eine andere Schwester über einen Cocktail, dessen Name zum Krimigenre passt. Diesen Monat bin ich dran und es drängte sich förmlich auf, über “Mannheimer Blut” zu sinnieren. Hier also das Ergebnis!
23 Donnerstag Feb 2012
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Dieser Tage sah ich im Fernsehen einen Bericht über einen bekannten Künstler, einen Maler. Ich finde solche Berichte oft sehr interessant, weil geniale Künstler richtiggehend besessen davon sind, etwas zu erschaffen. Sie können gar nicht leben, ohne kreativ zu sein, und zudem entwickeln sie einen ganz eigenen Stil, der sich nicht unbedingt nach dem Zeitgeist richtet, sodass sie vielleicht völlig verkannt bleiben oder erst spät Anerkennung bekommen. Was mich bei diesem Künstler besonders fasziniert hat, war ein Bild, das er als Kind gezeichnet hat. Das Bild sah aus, als hätte es ein ganz beliebiges Kind gemalt, ehrlich, das hätte auch von mir sein können. Wer hätte gedacht, dass aus diesem kleinen, wenig künstlerisch begabten Jungen ein großer, genialer, berühmter Maler werden würde? Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, wann, weshalb und wie dieser Prozess einsetzte …
Inzwischen ist mein neues Stück “Das grünere Gras” online. Ein paar weitere Theaterstücke sind jetzt über die Seite abrufbar, aber noch längst nicht alle. Das sind so viele und es dauert seine Zeit, bis ich die alle umgewandelt, hochgeladen, hier und da mit Links und Hinweisen versehen habe etc. Ich werde versuchen, jede Wochen ein paar mehr zu schaffen.
Heute habe ich mich mal wieder an einen Kurzkrimi gesetzt. Ich hatte ihn schon angefangen und mir dann einige Zeit überlegt, wie er weitergehen könnte. Da es ein historisches Thema ist, benötigt er mehr Recherche als sonst. Normalerweise schreibe ich nicht so lange an einer Kurzgeschichte, aber bei dieser brauche ich mehrere Etappen. Ich muss mir jetzt erst wieder Gedanken machen, wie ich die Geschichte fortsetze und wie sie endet. Dieser Kurzkrimi ist Teil meiner neuen Krimi-Anthologie, die bis zum späten Frühjahr fertig sein soll. Insgesamt werden es zwischen sieben und zehn Texte, damit der Umfang so ähnlich wird wie bei “Manche morden heimlich“. Das Buch wird später auch so aussehen, nur mit einem anderen Foto auf dem Titelbild. Und natürlich mit einem anderen Buchtitel.
Für alle Penelope-Plank-Fans gibt es morgen was zu feiern: Penelope hat Geburtstag! Immer am 24.2.! Aus diesem Anlass gibt es sogar ein kleines Geschenk für die LeserInnen: die Möglichkeit, einen eBook-Gutschein zu gewinnen. Einfach auf der Penelope-Plank-Facebookseite vorbeischauen!